Die logotherapeuti­sche „Übersetzung“ der Zehn Gebote lautet:

  1. Gebot: Du sollst den Bezug zur Transzendenz nicht verlieren.
  2. Gebot: Du sollst dir deine Empfänglichkeit für Werte erhalten.
  3. Gebot: Du sollst zeitweise innehalten zur Zwiesprache mit deinem Gewissen.
  4. Gebot: Du sollst deinen Eltern die Fehler, die sie an dir begangen haben, verzeihen.
  5. Gebot: Du sollst die Sinnhaftigkeit des Lebens bedingungslos bejahen.
  6. Gebot: Du sollst die Lust als Nebenwirkung eines Aktes der Liebe geschehen lassen.
  7. Gebot: Du sollst nur an dich und auf dich nehmen, was für dich gemeint ist.
  8. Gebot: Du sollst das zwischenmenschliche Leid in der Welt nicht vermehren.
  9. Gebot: Du sollst die Zusammengehörigkeit der Familie achten und bewahren.
  10. Gebot: Du sollst nicht ein Haben intendieren, sondern ein Sein.

(In: E. Lukas, Spirituelle Psychologie, München: Kösel Verlag 1998, S. 44f.)