Vorher – Krise – Nachher

Krisen führen stets zu einem radikalen Ist-Soll-Vergleich. Vorher gab es Pläne, nun ist alles durcheinander, aktuelle Vorhaben sind blockiert, sich neu auszurichten fällt schwer – die Psyche hat noch die Oberhand und alles fest im Griff. Menschen, die Ihre Ideen und Maßnahmen wie Dominosteine zusammenstellen, werden durch Krisen besonders betroffen. Dann trifft es nicht nur einen einzelnen Aspekt im Leben, sondern ein Lebensmodell, ein Masterplan erfährt eine Kettenreaktion. Der Kontrollverlust ist gravierend.

Im sinnzentrierten Krisencoaching steht nun der Wiederaufbau der Selbstkontrolle im Vordergrund, Im Kern geht es dabei um die Werte, die als Fundament trotz der Krise einen Stabilitätsfaktor im Leben darstellen. Wofür hat die Person vor der Krise ihre Ziele gesetzt? Wofür hat er Energie verwendet? Wie hat er bereits gehandelt, um die Ziele zu erreichen? Was wurde schon erreicht? Was war zuvor erst Absicht und kann trotz der Krise nun in einen Plan übertragen und durch konkrete Handlungen umgesetzt werden? Wofür ist es wichtig, sich über die Anforderungen, die sich aus der Krise ergeben, zu erheben und trotzdem Ja für die Zeit danach zu sagen?