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ABCDE-Regel zur Hautkrebsprävention

Hautkrebs kann sehr unterschiedlich aussehen. Die typische „Blickdiagnose Hautkrebs“ gibt es deshalb nicht. Verändert sich aber ein über Jahre gleich gebliebener Leberfleck oder treten neue Leberflecke auf, sollten diese beobachtet und einem Hautarzt vorgestellt werden.

Um einen Leberfleck richtig einzuschätzen, hilft die ABCDE-Regel. Wenn mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft, sollten Sie mit Ihrem Hautarzt sprechen:

A wie Asymmetrie – ungleichmäßige, asymmetrische Form: Ein neuer dunkler Hautfleck ist ungleichmäßig geformt- das heißt nicht gleichmäßig rund, oval oder länglich. Außerdem ist es möglich, dass sich die Form eines bereits vorhandenen Flecks verändert hat.

B wie Begrenzung – verwaschene, gezackte oder unebene und raue Ränder: Ein dunkler Hautfleck hat verwischte Konturen oder wächst ausgefranst in den gesunden Hautbereich.

C wie colour – (englisch = Farbe): unterschiedliche Färbungen, hellere und dunklere Flecken in einem Mal: Achten Sie auf einen Fleck, der nicht gleichmäßig in der Farbe, sondern vermischt ist mit Rosa, Grau oder schwarzen Punkten. Er weist auf ein malignes Melanom hin und sollte grundsätzlich ärztlich untersucht werden. Dasselbe gilt für krustige Auflagen.

D wie Durchmesser – der Durchmesser ist an der breitesten Stelle größer als fünf Millimeter:
Pigmentmale, die größer als fünf mm im Durchmesser sind oder eine Halbkugelform haben, sollten kontrolliert werden.

E wie Evolution
Veränderung eines Pigmentmales innerhalb der letzten 3 Monaten sollten von ärztlicher Seite kontrolliert werden.

Zusätzlich Faktoren, die einen aufmerksam machen sollten, sind:

  • Größenzunahme und
  • Formveränderung vorhandener Leberflecken,
  • Juckreiz und
  • Blutung aus einem Mal.

Quelle