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Angstreduktion in Notfällen

Tritt eine existenzielle, das Leben gefährdende Krise ein, so ist nicht die ärztliche Intervention der erste Eingriff, der als Krisenintervention verstanden werden kann, sondern bereits die vorangehenden Schritte zur Angstreduktion. Beistand und Fürsorge für [Mit-]Betroffene ist vor Eintreffen des medizinischen Teams ebenso bedeutsam, wie während und nach einem Notfall, der eine Person mit Angst fluten kann. Angstreduktion ist daher zu jeder Zeit Zuversichtsvermehrung.

Im privaten Umfeld kann jeder ein Stück dieser Zuversichtsmehrung erlernen, indem diese fünf zusätzlichen Angstmacher unterlassen werden:

  • Hektisches Handeln
  • Überlautes Sprechen
  • Sorgenvolle Mimik
  • Tröstende oder angststärkende Rhetorik
  • Räumliche Distanz

Daraus folgt:

  • Bei der – wenn erforderlich zuvor gesicherten – Person bleiben
  • in normaler Lautstärke erklären, was man tut [Ich werde jetzt den Krankenwagen rufen, ich werde Dir dann etwas zu trinken holen …]
  • beim Verlassen der Person ihr sagen, was man tun wird und wann man wieder da ist
  • kein Vokabular, dass der Person zusätzlich Angst bereitet [O Gott, Du bist ja schon ganz blau im Gesicht; wie hast Du denn das bloß angestellt, warum kommt der Krankenwagen noch nicht  ….]
  • Die Kommunikation sollte in der Not stets positiv, handlungs- und zukunftsgerichtet sein [auch, wenn es persönlich schwerfällt!]

In den Interventionen der professionellen Krisen-Interventions-Teams, wie sie zum Beispiel bei den Terroranschlägen zum Einsatz kamen, wird auf ähnliche Weise mit dem sogenannten SAFER-Stufenmodell gearbeitet. Es beschreibt die Schritte ab Eintreffen des Teams bis zur Wiederherstellung der Selbststeuerung nach einer Krise. Die Buchstaben stehen dabei für:

S = Stimulanzverminderung [Reizmeidung]: Entfernen der betroffenen Person vom akuten Krisenherd, um Reize und Stimulanzen zu verringern/vermeiden

A = Akzeptanz der Krise. Beschreibung des Betroffenen, was genau passiert ist.

F = Förderung des Verstehens. Hier werden die Belastungssymptome abgeklärt und dafür gesorgt, daß der Betroffene seine Reaktion auf das Geschehene als ’normale Reaktion‘ wahrnimmt.

E = Entwicklungwirksame Bewältigungsstrategien. Hier erfolgen grundlegende Informationen zum Umgang mit der Belastung. In dieser Stufe ist das Ziel die Stabilisierung der Situation und die Ressourcenneubildung.

R = Rückführung zur Eigenständigkeit. Hier wird das psychische Gleichgewicht wieder hergestellt und bei Bedarf eine Vermittlung von weiterführender psychologischer Hilfe durchgeführt.

Krisenhilfe in Städten von U – Z

Ulm: http://rehaverein.de/einrichtungen/ambulante-psychiatrische-hilfen/sozialpsychiatrischer-dienst/

Wiesbaden: http://www.caritas-wiesbaden-rheingau-taunus.de/39761.html

Wolfsburg: http://www.lebensberatung-wolfsburg.de/

Wuppertal: http://www.krisendienst-wuppertal.de/

Würzburg: http://www.krisendienst-wuerzburg.de/

Krisenhilfe in Städten von S – T

Saarbrücken: http://www.telefonseelsorge-saar.de/php/themen_detail.php?themen_id=1305&niederlassungen_id=21&language_id=1&parent_id=1305

Salzgitter: http://www.lebensberatung-evangelisch.de/UEber-uns.beratungsstelle.0.html

Siegen: http://www.telefonseelsorge-siegen.de/

Solingen: http://www2.solingen.de/C12573970063D260/html/BF37A4DABDAE26CCC125739F00373E1C?openDocument

Stuttgart: http://www.ak-leben.de/cms/front_content.php?idcat=10

Trier: http://www.psychosozialerkrisendienst-regiontrier.de/

Krisenhilfe in Städten von P – R

Paderborn: http://www.telefonseelsorge-paderborn.de/

Pforzheim: http://www.ak-leben.de/cms/front_content.php?idcat=10

Potsdam: http://www.telefonseelsorge-berlin-brandenburg.de/3_TS-P/32_heute.html

Recklinghausen: http://www.telefonseelsorge-re.de/Unterseiten/Impressum.html

Regensburg: http://www.bistum-regensburg.de/dienst-hilfe/seelsorge/

Remscheid: http://www.krisendienst-wuppertal.de/

Reutlingen: http://www.ak-leben.de/cms/front_content.php?idcat=10

Rheinhessen: http://www.notfallseelsorge-rheinhessen.de/

Rostock: http://www.telefonseelsorge-rostock.de/

 

Krisenhilfe in Städten von N – O

Neuss: http://www.psychiatrie-neuss.de/

Nürnberg: http://www.krisendienst-mittelfranken.de/index.htm

Oberhausen: http://www.duisburg-gegen-depression.de/angebote/anonyme-krisenberatung.html

Offenbach a.M.: https://www.offenbach.de/offenbach/themen/leben-in-offenbach/gesundheit/rat-und-hilfe/psychosoziale-gesundheit/

Oldenburg i.O.: http://www.oldenburg.de/microsites/frauen/oldenburg-fuer-frauen/daten/a-z/daten/psychosozialer-krisendienst.html

Osnabrück: http://www.kirchenkreis-osnabrueck.de/seelsorge/telefonseelsorge.html

Krisenhilfe in Städten von L – M

Leipzig: http://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/gesundheit/psychiatrische-und-psychosoziale-hilfe/

Leverkusen: http://www.ev-telefonseelsorge-koeln.de/traeger.html

Lübeck: http://www.luebeck.de/bewohner/buergerservice/lvw/leistungen/index.html?lid=213&bereich=6

Ludwigshafen: http://www.soziale-beratungsstellen.de/sozialeberatung-die-arche-beratung-lebenskrisen-in-ludwigshafen-5488

Magdeburg: http://www.info-netz-magdeburg.de/angebote.php?detail=23010

Mainz: http://www.notfallseelsorge-mainz.de/

Mannheim: http://www.vielekleinewelten.de/forum/viewtopic.php?f=45&t=5

Moers: http://www.caritas-moers-xanten.de/dienste-angebote/fuersuchtkranke/sozialpsychiatrischeszentrum/sozialpsychiatrischeszentrum

Mönchengladbach: http://www.psychosoziales-adressbuch-moenchengladbach.de/

Mülheim a.d.R.: http://www.duisburg-gegen-depression.de/angebote/anonyme-krisenberatung.html

München: http://www.krisendienst-psychiatrie.de/

Münster: http://krisenhilfe-münster.de/NewsBASE/content_km_group/

 

Krisenhilfe in Städten von I – K

Ingolstadt: http://www.bistum-eichstaett.de/ehe-familien-lebensberatung/ingolstadt/

Jena: http://www.do-diakonie.de/sozialpsychiatrische-angebote-psychosoziale-kontakt-und-beratungsstelle.html

Karlsruhe: http://www.ak-leben.de/cms/front_content.php?idcat=10

Kassel: http://www.stadt-kassel.de/miniwebs/gesund/13422/

Kiel: https://kiel.de/leben/gesundheit/sozialpsychiatrischer_dienst/Sozialpsychiatrischer_Dienst.php

Koblenz: http://www.tecum-koblenz.de/

Köln: http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/psychiatrie/adressen-der-sozialpsychiatrischen-zentren

Krefeld: http://www.krefelder-krisenhilfe.de/

Krisenhilfe in Städten von G – H

Gelsenkirchen: http://u25.iag-gelsenkirchen.de/site/notfalladressen/

Göttingen: https://ts-goe.wir-e.de/aktuelles

Gütersloh: http://www.krisendienst-gt.de/

Hagen: http://telefonseelsorge-hagen-mark.de/

Halle/Saale: http://www.familienpool-halle.de/ratgeber/beratungsstellen/psychosoziale-beratung/

Hamburg: http://www.psychenet.de/hilfe-finden/schnelle-hilfe/krisenanlaufstellen.html

Hamm: http://www.hamm.de/rathaus/buergerservice/anliegen-von-a-z/civserv.html?tx_civserv_pi1%5Bcommunity_id%5D=1110000&tx_civserv_pi1%5Bmode%5D=organisation&tx_civserv_pi1%5Bid%5D=275&cHash=87c062bfad71e79f20ec23c2bd1c2e29

Hannover: http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Gesundheit/Beratungsstellen/Sozialpsychiatrischer-Dienst-der-Region-Hannover

Heidelberg: http://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/Leben/Psychologische+Beratungsstellen.html

Heilbronn: http://www.ak-leben.de/cms/front_content.php?idcat=10

Herne: http://www.soforthilfe-herne.de/

Hildesheim: http://www.buendnis-depression-hildesheim-peine.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=18&Itemid=108

Krisenhilfe in Städten von E – F

Ennepe-Ruhr-Kreis: http://www.kuk-ennepe-ruhr.de/

Erfurt: http://www.christophoruswerk.de/sozialpsychiatrie/23-psychosoziale-kontakt-und-beratungsstelle

Erlangen: http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1422/1902_read-7775//usetemplate-print

Essen: http://www.beratung-caritas-essen.de/home/unsere-beratung/

Frankfurt/Main: http://www.hdv-ffm.de/beratung/krisen-und-lebensberatung/

Freiburg i.Br.: http://www.ak-leben.de/cms/front_content.php?idcat=10

Fürth: http://www.krisendienst-mittelfranken.de/index.htm