Archiv für den Monat: Januar 2014

Schematherapie als geeignete ‚Partnerin‘ der Logotherapie

‚Soviel Selbstreflexion wie nötig, so wenig wie möglich.‘ Dieser Grundsatz ist einer der zentralen Arbeitshaltung in der Logotherapie. Auf der Suche nach Sinn für ein gelingendes [Weiter-]Leben stoßen unsere Klienten manchmal auf Lasten in ihrer Vergangenheit, deren Bedeutung sie für ihre aktuelle Krisensituation als so erheblich einschätzen, dass es sich verbietet, diese Themen dauerhaft auszublenden.

Als wirkungsvolle ‚Partnerin‘ der Logotherapie setze ich in solchen Phasen der Zusammenarbeit die Erkenntnisse der ‚Schematherapie‘ ein. Weiterlesen

Balance zwischen Nähe und Distanz

„Wenn Du einen Menschen, der im Schlamm und Morast zu versinken droht, helfen willst und ihn heben möchtest und das ist Dir ein echtes Anliegen, so kannst Du nicht oben bleiben und ihm Deine Hand ausstrecken. Du musst zu ihm hinuntersteigen, ganz zu ihm gehen in den Schlamm und den Morast und dort beginnen. Dort muss Du ihm die Hand geben, eine starke Hand und Dich mit ihm zusammen hinaus in das Licht ziehen.“

Dieser Satz von Martin Buber macht deutlich, dass therapeutische Begleitung zwar einerseits professionelle Distanz erfordert – eine Verstrickung des Therapeuten in die krisenbewirkende Lebenswelt des Klienten ist nicht hilfreich. Andererseits darf die gegebene aktuelle Unversehrtheit des Therapeuten den Klienten nicht zusätzlich zu seinem ohnehin empfundenen Leid als Last erscheinen. Diese Gratwanderung ist stets situativ neu zu entscheiden.

Buchtipp: „Wie wir uns täglich die Zukunft versauen: Raus aus der Kurzfrist-Falle“

Menschen handeln unvernünftig: Couch oder Bewegung? Kredit oder Sparprogramm? Luxus-Auto oder Klimaschutz? Zahlreiche Studien belegen, dass wir fast immer die kur…zfristig angenehmste Option wählen – auch wenn wir wissen, dass andere Alternativen langfristig sinnvoller wären. Das bringt jeden Einzelnen und die ganze Menschheit in größte Schwierigkeiten.

MWir konsumieren und faulenzen uns arm und krank, weil wir uns lieber im Heute wohlfühlen als im Morgen. Oft haben wir gute Ziele und Vorsätze, aber wenn der Tag gekommen ist, scheitern wir. Wir schädigen unsere Unternehmen und ruinieren unsere Staatsfinanzen, weil vor allem das Jetzt zählt. Wir greifen in unfassbarem Maße in die Biosphäre ein, weil uns der Gewinn heute wichtiger ist als unser Leben morgen. Wie kann es sein, dass wir uns so zukunftsdumm verhalten?
Jedem ist klar: Menschen und Organisationen sind nachweislich viel gesünder und erfolgreicher, wenn sie nicht das schnelle Wohlgefühl und den kurzfristigen Gewinn, sondern das langfristige Wohl zum Maßstab ihrer Entscheidungen machen. Doch genau dafür ist der Mensch nicht gemacht. Unser Gehirn ist gebaut für ein Leben im Hier und Jetzt.

Der Zukunftsmanager Dr. Pero Mićić erklärt fesselnd und anhand aktueller Forschungsergebnisse aus Psychologie, Verhaltensökonomie und Neurowissenschaft, wie wir diese Kurzfrist-Falle im Kopf überwinden können. Er nimmt die Leser mit auf eine Erkenntnisreise und sucht nach Lösungen für unsere Gesellschaft, für Unternehmen, für uns alle. Wenn wir jetzt lernen, uns zukunftsintelligent zu verhalten, ist es noch nicht zu spät. Wenn.

„In Zeiten der Krise sollte man keine Krawatte tragen: Das verringert unnötig die Blutzufuhr zum Gehirn.“
Larry Page

Problem oder Krise

‚Ich krieg die Krise‘ – dieser Satz verharmlost einen psychischen Zustand auf naive Weise, macht deutlich, dass zwar Unerhofftes oder Unerwünschtes geschehen ist, dass aber keineswegs ein Zustand der Hilf- oder Orientierungslosigkeit entstanden ist. Meist hat sich etwas ereignet, was ein Problem darstellt oder sich als eine Zusatzaufgabe entpuppt, deren Bewältigung womöglich etwas mehr Aufwand und Einsatz fordert, allemal aber zu bewältigen ist. Probleme erfordern Lösungskompetenz, Toleranz für Hindernisse, die Bereitschaft zur Akzeptanz und die Fähigkeit zur intellektuellen Durchdringung der Sachlage sowie der Entwicklung von Handlungsstrategien. All das ist in einer ‚echten‘ Krise massiv eingeschränkt oder nicht vorhanden. Der in meiner Wahrnehmung inflationären Nutzung des Begriffes Krise sollte daher mit Bedacht entgegengewirkt werden – in Therapie oder Coaching kläre ich daher sehr genau ab, in welchem Zustand sich mein Gesprächspartner wirklich befindet. Die Klärung des Grades der Dramatisierung der Situation hat letztlich unmittelbar Einfluss auf die einzuleitenden Maßnahmen.

Ist eine individuelle Krise eingetreten und die Arbeit an einer Stabilisierung des Klienten fortgeschritten, erlaube ich mir zuweilen, ihm die Interpretation anzubieten, dass der krisenhafte Zustand bei allem Schmerz oder Leid auch als ’systemisches Feedback‘ verstanden werden kann. Aus dieser Perspektive wird ein Typ von Krise als ein einst durchaus möglicher Weg eines jedoch dann versäumten Lernprozesses angesehen. Es wurde etwas Wesentliches nicht gelernt, dann wurden die sich in der Folge abzeichnenden Störungen nicht angemessen bearbeitet, verdrängt oder ignoriert. Und letztlich wird die Krise als ‚Schicksal‘ angesehen [von dem Carl Gustav Jung schon vor vielen Jahrzehnten sagte, dass solche SItuationen jedoch an sich als selbst zu verantwortende Machsale anzusehen seien].

Was bleibt, ist ein beklagenswerter Zustand. Der Klient erkennt das Maß seiner unzureichend übernommenen Eigenverantwortung und den hohen Preis, den er nun dadurch zu bezahlen hat, dass er für die eingetretene Situation nicht über stimmige Verarbeitungsstrategien verfügt und sich eher im Modus „rette, was zu retten ist“ befindet.
Hilfe wird dabei gerne in Anspruch genommen – jedoch, das Risiko ist hoch, dass die erarbeitete Erleichterung zwar entsteht, die Lehren aus der Situation aber nicht gezogen werden.

Krise und ‚lessons learned‘ – diese Kombination findet sich selten, zu froh ist der Mensch darüber, wieder Boden unter seinen Füßen zu spüren, wieder besser in seine Handlungsfähigkeit zurückzukehren. Wird die Bewältigung einer Krise lediglich als Beseitigung einer bedrohlichen Situation angesehen und nicht darin investiert, die persönliche Werteordnung und das eigene Lebensmodell sinnvoll zu justieren, Einstellungen, Haltungen und Ziele zu überdenken und schließlich auch das individuelle Set an Verhaltensweisen auf ihre Korrekturnotwendigkeit hin zu überprüfen, dann ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis der Mensch erneut in sein Krisenmuster verfällt. In der Beratung von Menschen in Krisen kann also festgehalten werden: Das Ende aller Krisenintervention ist der Anfang der Krisenprävention.

 

Iatrogene Neurose

Einschüchterung

Von Wechseljahren weiß der Kenner,
Dass sie gefährlich auch für Männer.
Schon naht – sonst abhold der Verrohung –
Der Fachmann mit massiver Drohung:
Sie haben Sand in den Gelenken!
Sie können nicht mehr richtig denken!
Sie haben Kribbeln in den Beinen!
Sie fangen grundlos an zu weinen.
Sie sind versucht, sich selbst zu töten,
Sie leiden unter Atemnöten,
Schweiß rinnt von ihnen, ganze Bäche!
Sie fürchten sich vor Mannesschwäche!
Sie haben Angst vor Frauenzimmern!
Sie leiden unter Augenflimmern!
Schlaflosigkeit und Nervenzucken,
Fußkälte, Kopfweh, Schwindel, Jucken,
Ihr Herz beginnt zu klopfen, jagen,
Müd sind Sie, nieder-, abgeschlagen!
Der Ärmste, der dies schauernd liest,
Kriegt’s mit der Angst und sagt: „Na, siehst!“
Und nimmt – das war der Warnung Willen –
Ab heut die guten Knoblauch-Pillen.

Eugen Roth

—-

Eine iatrogene Neurose kann durch unbedachte Äußerungen eines Arztes oder Therapeuten entstehen, die den Patienten glauben machen, eine Zustand von Körper oder Psyche sei bedenklich. Menschen, die eine Ängstlichkeit im Leben aufweisen, sind für solche Aussagen besonders empfänglich und entsprechend gefährdet.

Wir haben uns in unserer logotherapeutischen Praxis zueigen gemacht, normative Aussagen im Sinne eines „Sie sind krank“ zu unterlassen, sondern eine Zustandsbeschreibung eher so zu formulieren: „Das bisherige Bild der Untersuchung zeigt an, dass Sie eine Auffälligkeit darin zeigen ….“ oder „Nach derzeitigen diagnostischem Befund haben Sie ….“ – damit wird stets vermieden, den falschen Eindruck zu erwecken „der ganze Mensch sei krank“. Vielmehr gilt: Der Mensch hat eine Erkrankung und gleichwohl hat er freie Ressourcen, die er in eigener Verantwortung einsetzen kann, um sein Leid zu mindern. Dazu gehört auch die Verantwortung, sich darüber gewahr zu werden, dass es an ihm liegt, all die Fragen zu stellen, durch die er gewissenhaft abschätzen kann, welche Medikation – ob mit oder ohne Knoblauch – ihn zur Verbesserung seiner gesundheitlichen SItuation unterstützt. Dies zu erwähnen, liegt mir deshalb am Herzen, weil ich sehr oft mit Menschen spreche, die ihre eigentliche Frage, deren Beantwortung eine psychische Not wenden würde, nicht genau kennen, aber in ihrer Sorge, Verzweiflung oder Ratlosigkeit bei Dr. Google Antworten erhalten, die sie mehr verwirren als sie ihnen nutzen. Merke: Auch Dr. Google kann in einem Menschen eine veritable iatrogene Neurose bewirken.

Aus der TherapiePraxis I

“Die erste und vorrangige Aufgabe von Führungskräften ist es, sich um ihre eigene Energie zu kümmern und dann zu helfen, die Energie anderer nutzbar zu machen.”
Peter Drucker

Aus der Therapiepraxis:
Viele Führungskräfte betreiben ‚overloading‘ in Form von Aktivitäten, die ihre eigenen Ressourcen zu lange übersteigen und/oder ‚multiloading‘, also zu viele verschiedenartige Aktivitäten, die zu einem Mangel an Fokus führen und/oder ‚perpetual loading‘, also zuwenig Augenmerk auf die persönliche Regeneration.  

Es hilft, diese drei „loads“ einmal aufzuschreiben. Man nehme drei Blätter Papier, lege sie nebeneinander und los gehts. Auch als Paarübung gut geeignet oder auch für Eltern, die ihre vom Leistungsdruck in der Schule erschöpften Kinder durch eine gemeinsame Situationsanalyse unterstützen wollen.

 

 

„Wir Menschen stehen unter erheblichem Zwang, Sinn zu finden oder Sinn zu gründen, wo er sich nicht – scheinbar wie von selbst – zeigt. Wir können im Unsinn nicht leben, ohne bald psychisch und sozial krank zu werden.“

Rupert Lay

Schöpferischer Prozess in Krisen

Für Verena Kast fordert eine Krise den Betroffenen heraus, neue Wege zu ihrer Überwindung zu gehen. Es braucht Kreativität, einen ’schöpferischen Prozess‘, der nach ihr in vier Phasen verläuft:
 
► die Vorbereitungsphase
► die Inkubationsphase
► die Einsichtsphase
► die Verifikationsphase
 

In der Vorbereitungsphase findet eine Material- und Ideensammlung statt, um die eingetretene SItuation einem neuen Betrachtungswinkel zuzuführen. Der Betroffene empfindet eine starke Spannung, das Alte muss aufgegeben werden, das Neue ist noch nicht in Sicht. 

Die Inkubationsphase steigert den Druck weiter. Die Situation nimmt immer mehr Raum im Denken und Fühlen ein. Erste Lösungswege werden wieder verworfen, die Lage scheint aussichtslos, der Betroffene empfindet eine starke Rat- und Hilflosigkeit. Das Gefühl der Minderwertigkeit, Frustration oder Inkompetenz vermengt sich mit wachsender Nervosität.
 
Die Einsichtsphase bringt endlich Erkenntnisse, wie sich die Situation neu strukturieren und in handhabbare Einzelschritte zerlegen lässt. Der Betroffene ist bereit zu neuen Verhaltensweisen, eine spürbare Erleichterung ist wahrnehmbar. 
 
In der hochkonzentrierten Verifikationsphase werden schließlich die neu gewonnenen Erkenntnisse in konkreten Handlungen geführt, deren Tauglichkeit geprüft und die SItuation ‚im neuen Licht‘ kommuniziert. 

Persönliches zur KrisenPraxis

Heute möchte ich einmal die Idee zur KrisenPraxis genauer vorstellen. Sie hat verschiedene Wurzeln, private und berufliche, praktische und theoretische.
Um es vorwegzunehmen: Sätze wie „Krisen gehören zum Leben“, „man muss nur einmal mehr aufstehen als hinfallen“, „das war Schicksal“, „jede Krise ist auch eine Chance“ und viele andere, die ein Bild entstehen lassen, als wäre eine existenzielle Krise eine zur Reifung eines Menschen erforderliche Lebensphase, empfinde ich dem Menschen von heute gegenüber als völlig unangemessen, ja sogar entwürdigend. Fraglos spielen psychische Dispositionen die Hauptrolle dafür, dass ein Mensch eine Situation als nicht mehr zu bewältigende Krise interpretiert. Dass eine Krise aber erst den Anlass dafür bieten soll, zur Erkenntnis darüber zu gelangen, was da in einem selbst die Unerträglichkeit einer eingetretenen Lage verursacht, was da in einem selbst meinen lässt, nicht mehr Herr im eigenen Haus zu sein, was da in einem selbst die innere Stimme erhebt und behauptet ‚am Boden zerstört zu sein‘ und letztlich auch, was da in einem selbst dazu aufruft, ‚es doch noch einmal zu versuchen‘, sich nicht aufzugeben, halte ich nicht mehr für zeitgemäß und dem Menschen mit seinen in unserer gegebenen Zivilisationsgüte verfügbaren Möglichkeiten nicht für angemessen.

Ich kann verstehen, wenn Menschen meine These „Krise muss nicht sein“ vielleicht für recht überheblich halten oder im Sinne eines ‚der hat leicht reden‘ bewerten. Als ich selbst durch meine Lebensfeuer [Trennung von beiden Brüdern im Kindesalter – Verbrennung der Beine in der Jugend – Sterbebegleitung beim Vater – Prozess der Entfremdung von der Mutter – Trennungsprozess nach einer mehrmonatigen Liebesbeziehung – beruflicher Showdown als angestellter Manager nach Investorenrückzug aus einem Großprojekt – Liquiditätsfalle nach Wegfall eines Stammkunden in Folge einer Fusion] ging, hätte mich wohl eine solche Aussage auch so ähnlich denken lassen und zu froh war ich, wenn sich durch Impulse vertrauensvoller Menschen Wege zur ‚Brandlöschung‘ abzeichneten und sich die eigene Lage wieder stabilisierte. Dennoch kam ich mir im Kern ziemlich dumm vor, dass das jeweilige Geschehen überhaupt hatte entstehen können und/oder dass es mich in einen Zustand versetzte, Verhaltensweisen zu zeigen, die mir irgendwann selbst so auf die Nerven gingen, dass ich mich fragte: Ralph, wer bist du eigentlich, so dass du dir das selbst so antust? Wenn ich heute zurückblicke, dann ist dieses Gefühl, sich einst selbst eingestanden haben zu müssen, etwas Fundamentales nicht zur rechten Zeit geklärt zu haben, viel deutlicher im Gedächtnis aufbewahrt als die Auslöser und die Prozesse der Krisengeschehnisse selbst.

Ich habe mir selbst nachgeforscht [Heraklit]

Das letzte der oben genannten Ereignisse liegt nun mehr als 10 Jahre zurück. Seither habe ich – anfangs in eigener Sache, in der Folge dann in der Zusammenarbeit mit meinen Klienten und Patienten im Coaching und in der Logotherapie – an den Voraussetzungen dafür gearbeitet, dass ‚Krise nicht sein muss‘. Um dies richtig einzuordnen: Situationen, die in ihrer Wucht alles von einem Menschen fordern können, wird es immer geben. Meine Überlegungen gehen also nicht in Richtung ‚Sorglos-Lebenspaket‘, sondern in Richtung ’sinnzentriertes, wertebasiertes Lebenskonzept‘, das seine Kraft auch und gerade dann nicht verliert, wenn eine Situation eintritt, bei der jeder andere Mensch akzeptieren würde, dass dem Betroffenen die Kräfte schwinden. Ich glaube daran, dass die Entwicklung eines solchen Konzepts jedem Menschen gelingen kann – ganz und gar nicht ohne Arbeit, schon gar nicht durch Delegation an andere. Für mich steht jeder Mensch in der Verantwortung, im Einsatz seines freien Willens, das Bild seines gelingenden Lebens zu zeichnen, das auch dann nicht aus dem Rahmen fällt, wenn es stürmt.

Was ist dazu erforderlich? Nach zehn Jahren Arbeit mit Menschen in Krisen und mit Menschen, deren Interesse an Prävention gegeben war, will ich es in eine kurze Formel bringen: Menschenkunde + Krisenwissen + Selbsterkenntnis !

Diese drei Pfeiler hat jeder Mensch mal mehr, mal weniger je nach seiner Lebenserfahrung bereits aufgestellt und mit seinen Möglichkeiten entwickelt. Weitere Bausteine, insbesondere zum Krisenwissen, soll die KrisenPraxis über die Zeit hinweg anbieten. Ob all die Arbeit an den drei Pfeilern lohnte, wird ein Mensch wohl erst dann wissen, wenn eine Situation geschmeidiger, friedlicher, unaufgeregter … [Sie sind eingeladen, Ihren Begriff des ‚unerwarteten Zustands‘ zu formulieren] als erwartet überstanden wurde. Ob ein solcher Aufwand gerechtfertigt ist? Entscheiden SIe selbst, wenn Sie daran denken, was Sie in Ihrem Leben nicht vollends ausschließen können – was Sie jedoch gerne ausgeschlossen wüssten, würde es Ihnen geschehen.