„Vertigo! Hilflos in der Welt der Macht.“ Dokumentation eines ManagerCoachings bei einer Sinnkrise

Eberhard Exner steht für Exekutive und Exekution. Nicht ohne Grund steht er nun auf dem Gipfel seiner Karriere und in der Organisation ganz oben. An sich wäre dieser Erfolg nun eine Möglichkeit zur Freude, doch es kommt ganz anders. Seine Frau fühlt sich bereits seit längerer Zeit nur noch als fünftes Rad am Wagen und das lässt sie ihn nun spüren. Konsequent exekutiert sie ihren Ausstieg aus dem Familiensystem, zieht mit den drei Kindern aus und in ihre norddeutsche Heimatstadt, um fortan das zu tun, was man wohl Rosenkrieg nennen würde. Herrn Exner trifft das alles sehr. Einige Monate versucht er zu retten, was zu retten ist, doch seine Frau bleibt hart. Und als wäre das nicht genug, stirbt in dieser Zeit zuerst sein bester Freund, mit dem er sich stets gut auszutauschen pflegte, an einer schweren Infektionskrankheit. Und dann stirbt seine Vorstellung einer beruflich ambitionierten Zukunft. Der Vorstand seines Mutterkonzerns wechselt und der neue Besen kehrt sehr gut und ihn aus der erst so jungen Gesamtverantwortung. Im Zustand einer tiefen Verunsicherung raten ihm Freunde, sich helfen zu lassen. Sich selbst, der sich bisher als unerschütterlich interpretierte, unterstützen zu lassen, wirkt für ihn wie ein GAU in seinem Leben. Etwas widerwillig stimmt er zu – für einen Coachingprozess mit Sinn und Verstand. Weiter mit Fallbeschreibung