Osnabrücker Persönlichkeitsdiagnostik

Die Therapiebegleitende Osnabrücker Persönlichkeitsdiagnostik ist ein neues Verfahren zur Ermittlung der Ursachen psychischer und neuropsychiatrischer Krankheitsbilder. Sie ermöglicht eine umfassende Prüfung der sieben Funktionsebenen der Persönlichkeit: Gewohnheitshandeln [wie geht der Mensch üblicherweise mit Situationen um], Temperament [in welchem Maße zeigt der Mensch sein [ruhiges, aufbrausendes o.a.] Verhalten], Emotion [welche Regungen sind situativ angemessen oder überzogen], Bewältigung [vermag der Mensch sich zu regulieren], Motive und Motivation [welche Strebungen zeigt der Mensch], Kognition und Stil [wie setzt der Mensch seine Strebungen um], und Selbststeuerung [wie reguliert sich ein Mensch z.B. in ihn belastenden Situationen].

Das Verfahren vermag aufzuspüren, welche Persönlichkeitsfaktoren als Ursachen einer möglichen psychischen Belastung, Störung oder Erkrankung in Frage kommen können und sichert somit einen effizienteren Zugang für einen profunden therapeutischen Arbeitsprozess in Krisensituationen. Wir setzen das Verfahren im Rahmen unserer logotherapeutischen und krisenberatenden Arbeit ein, um unseren Klienten eine umfassende Rückmeldung sowohl über akute Störfelder als auch Anregungen zur Prävention geben zu können. 

Entwickelt wurde das Verfahren an der Universität Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Julius Kuhl. Er verband aktuellste Ergebnisse der Persönlichkeits- und Motivationsforschung mit der von ihm entwickelten integrativen Persönlichkeitstheorie.

Im Unterschied zu klassischen Persönlichkeitstests liegt uns hier ein prozessorientiertes Verfahren vor, das Persönlichkeit nicht statisch als feste Struktur erfasst, sondern als Interaktion zwischen sich wechselseitig beeinflussenden Prozessen, von denen viele aktiv entwicklungsfähig sind.

Gerne informiere ich Sie bei Interesse über Einsatzfelder, Kosten und Ergebnisbesprechung.