Krisenprävention – was ist das?

Krisenprävention heißt, in einem Prozess der Selbstaufklärung nicht vollends auszuschließende Risiken wahrzunehmen, ihre emotionalen und kognitiven Wirkungen zu hinterfragen und konkrete Handlungsweisen vorzubereiten. In einer krisenbefreiten persönlichen Lage ist dies fraglos besser möglich als unter dem Druck einer bereits eingetretenen Krise. Die Zutaten einer Krisenprävention sind:

  • Bereitschaft zum Heranlassen unangenehmer Lebenssituationen
  • Reflexion emotionaler und mentaler Erstreaktionen
  • Abgleich der Erkenntnisse mit individuellen Persönlichkeitsmerkmalen
  • Einbettung dieser Informationen in einen entwicklungspsychologischen Zusammenhang
  • Integration aller Ergebnisse in die vor der Person liegende Lebensphase
  • Erarbeiten von Handlungs-Blaupausen im Sinne eines Erkenntnistransfers für die Zukunft
  • Einsatz: Zeit und Selbstüberwindung
  • Nutzen: Lebensgelassenheit

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„Es ist kompletter Unsinn anzunehmen, man könne eine Krise heraufbeschwören, indem man sich mit ihrem möglichen Eintreten befasst. Die Realität zeigt, der in Berichten über individuelle Krisen so oft geschilderte ‚Fall ins Bodenlose‘ ist mit konzeptionell und strukturell klarer Krisenprävention vermeidbar. Krisenprävention braucht kein negatives Denken über das Leben, vielmehr eine konstruktive Zuwendung zu sich selbst.“
Dr.Ralph Schlieper-Damrich – Krisenpräventionsberater