Schematherapie – die Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie

Die Schematherapie – sie integriert auf intelligente Weise Aspekte der kognitiven Verhaltenstherapie, der Tiefenpsychologie und der Gestalttherapie – befasst sich im Speziellen mit Handlungsmustern, die für ein angemessenes, erwachsenes und erfreuendes Leben unzuträglich sind. Viele Menschen folgen solchen Mustern, die sie in früher Kindheit angelegt haben. Heute beeinflussen diese ‚Schemata‘ als ‚Lebensfallen‘ die täglichen Entscheidungen, die empfundenen Gefühle, die Gestaltung von Beziehungen und das Bild, das ein Mensch von sich selbst hat.

Jeffrey Young (*1950) ist Begründer der Schematherapie, einer Weiterentwicklung der Kognitiven Verhaltenstherapie, die bei Persönlichkeitsstörungen und chronischen Depressionen zum Einsatz kommt. Er lehrt an der Fakultät der Psychiatrischen Abteilung der Columbia University. Er ist Gründer und Leiter des Cognitive Therapy Center in New York und Connecticut und des Schema Therapy Institute in New York City. Das Konzept wurde in Deutschland maßgeblich von Dr. Eckhard Roediger eingeführt.

Die Literatur ist u.a. erhältlich auf www.deutschesfachbuch.de

Dr. phil. Ralph Schlieper-Damrich