Memetik – das grüne Mem

Unter dem Stichwort ‚Graves‘ finden Sie in dieser KrisenPraxis Grundlageninformationen, die Ihnen das Verständnis dieses Beitrages erleichtern.

Übergang von Orange zu Grün: Wird die Leistungs- und Wettbewerbsorientierung überdehnt, zeigt sich mit Grün ein Korrektiv, das auf die Verantwortung für das Große und Ganze im weltzentrischen Verständnis verweist. Dazu dienen auch Initiativen, die es den Menschen ermöglichen, den Anschluss an die Wissens-und Erfahrungsfelder unter Wahrung ihrer individuellen Kraft und Würde gestalten zu können.

Grün: Das Mem der Harmonie, der Kooperation, der Akzeptanz

Es strebt nach gesellschaftlicher Entwicklung, Teilhabe, Wertegemeinschaften; erforscht das eigene Innere im Kontext der Empathie mit anderen; schätzt Beziehungen und Wissenstransfer; betont den Willen zur Konsensbildung; atmosphärische Intelligenz, Gespür und friedvolle Weltoffenheit sind wichtig. Statt Stärken-Schwächen-Polarität gilt die Vision des vielfältigen Menschen; das Denken ist pluralistisch, vernetzt, nichtlinear, sozial und auf gemeinsames Handeln ausgerichtet. Das Menschenbezogene ist dem Individuellen übergeordnet – Grün ist ein ‚WIR’-Mem, es findet sich in Konzepten des Unternehmensbürgertums, in Netzwerken mit Nachhaltigkeitsanspruch, in Menschenrechts-bewegungen, in multiperspektivischen hierarchiefreien Hochleistungsteams.

Gabe: Sensibilität, Lebensorientierung, Weltoffenheit, Wertschätzung, Integration
Risiko: Entscheidungsunfähigkeit, ideologische Anti-Ideologie, Naivität, Ziellosigkeit

Rückschau von Grün zu Orange: Hat Grün seine ‚Klagen über die Welt’ im Griff und gekoppelt mit den guten Kräften des Orange, so entsteht eine günstige Symbiose aus Klugheit und Innovationsfreude.

[wird fortgesetzt]