Der Patient in der Logotherapie hat ein Bild von seiner Welt.
Der Therapeut verschafft sich ein Bild. Und macht sich also ein Bild von einem Bild.
Dies ist niemals wahr, vielmehr eher verzerrt.
Die Zerrung reizt den Therapeuten, 
er sucht nach Wegen der Ent-Zerrung.
Dabei borgt er dem Patienten neue Bilder.

Der Patient in der Logotherapie findet in seiner Welt ein neues Bild.
Es ist nie das geborgte, sondern ein in ihm geborgenes.

Ralph Schlieper-Damrich