Kleine Krisenpräventionsübung – IV

Stil 11: Ich finde meinen Platz im Leben durch Charme und Witz. Oft sind die anderen damit ganz leicht dazu zu bewegen, das zu tun, was mir nützlich ist. Ich gleiche einem Nesthäkchen in einer Familie, dem alles irgendwie zugetragen wird.

Stil 12: Nichts gelingt mir richtig gut. Ich habe zwei linke Hände und ich bin unbeholfen. Deshalb beschränke ich mich, wenn irgend möglich auf das, womit ich Erfolg habe. Verantwortung kann mich so sehr belasten, dass ich gerade dann besonders versage. Andere nehmen mir vieles ab, da es ihnen ja leichter fällt. Ich fühle mich weniger fähig als die anderen und ihnen unterlegen.

Stil 13: Ich halte meine Gefühle und spontanen Reaktionen zurück. Ich fürchte, dass ich sonst die Situation vielleicht nicht mehr kontrollieren könnte. Ich verlasse mich lieber auf meinen Verstand. Probleme sind eben nur mit Vernunft zu lösen. Ich schätze den Intellekt, die Logik und eine vernünftige — nicht gefühlsbestimmte — Sprache. Gemeinschaft bedeutet mir nicht allzu viel.

Stil 14: Ich hasse Routine und suche Abwechslung, Spannung, Abenteuer. Ich könnte ein Spieler sein. Wenn das Leben monoton wird, scheue ich oft keine Mühe, damit wieder etwas los ist. Ich brauche andere Menschen, die für mich interessant sind und von denen ich Spannung und Abenteuer erwarten kann. Manchmal ziehe ich mich auch von anderen Menschen zurück und suche Aufregung in Träumereien oder Phantasien.

Gut, nun sind Sie dran. Viel Freude bei Ihrer Reflexion.