Alternative Fakten

Verschiedene Studien zur Arbeitsmotivation ‚belegten‘:
1. 2016 gingen 85% der Deutschen montags mit schlechter Laune in die Woche
2. im Januar schlägt sich schlechtes Wetter auf die Stimmung
3. nach Weihnachtsfeiern und vielen Terminen fällt man ins Jahresanfangsloch
4. unmotivierte Mitarbeiter sind kein saisonales Problem
5. zum Jahreswechsel Bilanz zu ziehen, kann die Stimmung trüben
6. mehr als 50% der Deutschen konnte sich 2016 vorstellen, ihren Arbeitgeber zu wechseln
7. Gründe: als ungerecht empfundenes Gehalt, schlechte Arbeitsatmosphäre, fehlender Respekt
8. aber: nur wenige suchen aktiv nach einem neuen Job
9. viele quittieren den Dienst, gehen aber weiter zur Arbeit
10 .wer 2016 beruflich unglücklich war, hatte in 70% der Fälle fehlende Entwicklungsmöglichkeiten
11. Karrierechancen werden immer geringer – die Unzufriedenheit steigt und so weiter und so fort

Wir bieten alternative Fakten:
ad 1. wer schlechte Laune hat, kann lernen, seine negativen Affekte herunterzuregulieren
ad 2. wem das Wetter im Januar das Gemüt belastet, der kann dann mit der Affektregulation beginnen
ad 3. statt zu feiern, kann man mit einem Therapeuten den Plan für die Affektregulierung erarbeiten
ad 4. wer das dann doch lieber im Sommer macht: auch okay
ad 5. Bilanz zu ziehen ist ohnehin Quark, denn was war, lässt sich eh nicht mehr ändern
ad 6. die anderen 50% haben offenbar keine Vorstellungskraft – diese kann auch trainiert werden
ad 7. Gehalt, Stimmung …: alles gute Gründe, die negativen Affekte regulieren zu lernen
ad 8. das ist schlau: wer will schon einen schlecht gelaunten Bewerber gegenüber sitzen haben
ad 9. das ist dumm, vor allem montags
ad 10. entwickeln kann man nur, was verwickelt ist. Schlechte Laune und Dummheit aber sind sichtbar.
ad 11. Karriere bedeutet etymologisch: ‚Fahrstraße‘. Ob diese Fahrstraße zum Berg oder ins Tal führt, kann nur der Lenker entscheiden.