Präsidiale Persönlichkeitsmerkmale

Auf allen Kanälen: Mr. President. Warum wurde er gewählt, was ist nur mit den Amerikanern los, ein Psychopath an der Macht, man bekommt es bei ihm mit der Angst zu tun, welch ein Narzisst, der trumpelt alles nieder …

In der Beobachtung und Interpretation des präsidialen Verhaltens erscheint – und hier seien einige Deutungen aus den letzten zwei Wochen aus TV-Beiträgen wiedergegeben – eine Person, die

  • der Komplexität der Welt mit Entscheidungen begegnet, die auf exklusivem Machtanspruch beruhen
  • sich nicht auf breiter Basis berät, um ausgewogene Entscheidungen zu treffen und dies selbst bei Themen, für die Zeit zum Diskurs gegeben wäre
  • temporeich frühere Handlungen anderer revidiert, eigene Handlungabsichten beurkundet und mit der Quantität seiner Absichten den Blick auf das, was wirklich in die konkrete Umsetzung kommt erschwert
  • rigide kurze schrille Töne sendet, die eine Kombination aus persönlicher Meinung und affekthafter Reaktion darstellen
  • schnell den ablehnt, der sich kritisch mit ihr auseinandersetzt und ihr dadurch bedingt, ’nahe‘ kommt
  • einem Masterplan zu folgen scheint, der einen Teil der Massen mit ’neuer Gerechtigkeit für die bisher Vergessenen‘ auf charmante Weise lockt und dem anderen Teil der Gesellschaft zuruft, sie wären die Ursache dafür, dass Amerika heute nicht mehr ‚groß‘ sei
  • die Politik geschäftsmäßig zu betreiben scheint, die dabei aber in einer Weise strategiebefreit vorgeht, wie es ein Vorstand kaum längere Zeit ohne Intervention seiner höheren Aufsichtsebenen ausleben könnte
  • die Grenzen, die ein demokratisches System auszeichnet, austestet, diese Grenzen damit im Kern in Frage stellt und damit an sich behauptet, dass es Fragen gibt, für die es innerhalb der demokratischen Grenzen keine Antworten gibt und die Antworten, die sie geben will, sich ergo nur außerhalb dieser Grenzen finden ließen
  • leicht beeinflussbar ist, wenn man ihr direkt einen Deal anbietet, der ihr die Möglichkeit gibt, diesen als ihren darzustellen
  • an vielen Stellen Wissen darüber vermissen lässt, wie sich die Welt in den Nachkriegsjahren zu einer neuen Weltordnung bereits geformt hat, deren Geburt sich auf Sicht der kommenden Jahrzehnte nicht mehr aufhalten lassen wird, allemal nicht mit Verhütungsmitteln eines Protektionismus, dessen Haltbarkeitsdatum längst überschritten ist
  • an manchen Stellen Einzeldaten benennt [Unwuchten in der Verteilung der Verteidigungskosten der NATO-Mitgliedsländer, in der Außenhandelsbilanz Deutschlands, im Abwandern amerikanischer Unternehmen ins Ausland, …], die zu kritisieren angemessen sind, deren Veränderung sich jedoch nicht dadurch bewirken lässt, indem einseitig versucht wird, die Uhr in anderer Richtung mit dem Schlüssel aufzuziehen
  • ….

Nun haben nur wenige Menschen Mr. President persönlich je gesprochen. Mediale Inszenierungen, Biografisches und Twittergewitter sind die weitgehend einzigen Quellen. Mehr aber haben wir von vielen anderen [politischen] Würdenträgern auch nicht verfügbar. Also kann der Versuch unternommen werden, den Teil des Verhaltens genauer anzuschauen, der am stärksten zu uns durchdringt – das Kommunikationsverhalten.

Wenn wir annehmen, dass kommunikatives Verhalten darauf setzt, psychische Bedürfnisse zu befriedigen, dann lohnt ein Blick in ein Verfahren, mit dem genau dieser Zusammenhang aufgedeckt wird. Das Prozesskommunikationsmodell [PCM] von Taibi Kahler, das wir in Beratung, Therapie und Coaching nutzen, um Kommunikationskonflikte handhabbar zu machen, kennt sechs verschiedene Kommunikationsstile, die hinreichend voneinander abgegrenzt sind und es ermöglichen, auf die der Kommunikation vorausgehenden psychischen Prozesse ein Licht zu werfen.

Die sechs Bedürfnisse nach PCM – ohne den Einfluss von Stress

Mit dem Kommunikationsstil des Logikers zeigt dieser das psychische Bedürfnis an, Anerkennung erhalten zu wollen für eine Leistung, die er in einem klar umrissenen Zeitfenster erbracht hat. Menschen mit diesem Stil suchen den Austausch mit anderen, um Informationen und Wissen auszutauschen.

Mit dem Kommunikationsstil wird von einem Beharrer das psychische Bedürfnis zum Ausdruck gebracht, Anerkennung erhalten zu wollen für seine Leistung, die er aus tiefer Überzeugung erbracht hat. Menschen mit diesem Stil suchen den Austausch mit anderen, um Meinungen auszutauschen.

Der Kommunikationsstil des Empathikers entspricht dessen psychischen Bedürfnis, sinnlich angeregt zu werden und Anerkennung zu erhalten für sein Dasein als Mensch. Empathiker suchen den Austausch mit anderen, um sich über Gefühle mitzuteilen.

Der Kommunikationsstil des Rebellen bringt das psychische Bedürfnis zum Ausdruck, Anerkennung erleben zu wollen durch Kontakte mit hohem Spaßfaktor. Menschen mit Rebell-Stil suchen den Austausch mit anderen, um zu lachen und einen spielerischen Umgang mit Themen zu erfahren.

Mit seinem Kommunikationsstil zeigt ein Macher sein psychisches Bedürfnis, Anerkennung erhalten zu wollen durch aufregende und spannende Projekte und Grenzerfahrungen. Macher suchen den Austausch mit anderen, um durch klare Ansagen für Neues stimuliert zu werden.

Der Kommunikationsstil des Träumers entspricht schließlich dem psychischen Bedürfnis, Anerkennung durch Ruhe zu erhalten und dadurch, in Ruhe gelassen zu werden. Menschen mit diesem Stil suchen den Austausch mit anderen, um ihre Vorstellungen, die sie von etwas haben, einzubringen.

Was geschieht nun, wenn ein Mensch in Stress gerät und zu wenig von der positiven Zuwendung erhält, die er braucht? Anfänglicher Stress, quasi Alltagsstress wird dadurch zu verringern versucht, indem die Person das Verhalten des Kommunikationsstils weiter verstärkt, das aktuell das stärkste ist. Ein Logiker beispielsweise würde – wenn er keine Anerkennung für seine Recherchen, Berechnungen oder Vergleiche erhält – sein Wissen und seine Informationen noch detaillierter ausführen. Immer in der Erwartung, zumindest jetzt die Bestätigung für seine Bemühungen zu erhalten. Geschieht dies immer noch nicht, dann kann in der nächsten Stressstufe es durchaus vorkommen, dass der Logiker in Frage stellt, dass sein Gegenüber überhaupt in der Lage ist nachzuvollziehen, wieviel Leistung in seiner Arbeit steckt.

Je mehr Stress im Spiel ist, umso negativer wird das kommunikative Verhalten – einzig, weil es der Person nicht gelingt, ihren Stress herab zu regulieren und in ein gesundes Maß der Selbstberuhigung zu kommen. Es muss demnach etwas Schwerwiegendes sein, was diesen Prozess behindert, und das, was hier schwer wiegt, ist ein ‚Lebensthema‘.

Was nun könnte ein Lebensthema für einen Logiker sein? Erinnern wir, dass ein Logiker alles dafür tut, um die relevanten Daten, Informationen und Erfahrungswerte beisammen zu haben, um pünktlich und genau entscheiden und handeln zu können, dann wird klar, dass ihn Situationen schmerzen, in denen er einen Verlust oder einen Abschied erlebt. Für Logiker, die an alles denken, und dann doch etwas verlieren [sei es materieller oder immaterieller Art] oder von denen sich jemand trennt, ist ein solches Erleben meist völlig unverständlich.

Anstatt nun den erlittenen Verlust oder Weggang mit dem passenden Gefühl des Traurigseins zu kommunizieren, äußern sich die Logiker, die dies zu tun nicht gelernt haben, eher frustriert und verärgert.

Woran kann es liegen, dass ein passendes Gefühl nicht gelernt wurde? Dies können frühe kindliche Erfahrungen sein, bei denen das Kind beobachtete, wie erwachsene Personen mit ihrem Stress umgingen. Es können Glaubenssätze sein, die irgendwann einer Person ‚glauben‘ machten, nur ein bestimmtes Verhalten sei für eine Stresssituation richtig. Schaut man hinter die von Mensch zu Mensch immer individuellen Kulissen, dann zeigt sich aber stets, dass ein authentisches Gefühl zu zeigen immer auch ein Stück weit zum Ausdruck bringt, fehlbar zu sein. Kein Logiker liegt immer zu 100% richtig, kein Beharrer bringt immer 100%ige Qualität, kein Macher hat immer zu 100% das Heft des Handelns in seiner Hand usw. – nur, sich dies einzugestehen fällt schwer und um den Schein aufrechtzuerhalten, zeigt die Person eher ein Scheingefühl.

Die folgende Übersicht gibt einen Einblick in die Bedürfnisse, Stressmuster, Lebensthemen und Gefühle der sechs Kommunikationsstile.

Kommunikationsstil: Logiker
Kommunikationsbedürfnis: Austausch von Information und Wissen
Psychisches Bedürfnis: Will Anerkennung für seine Leistung und sein Zeitmanagement
Verhalten unter Alltagsstress: Denkt, perfekt sein zu müssen, erklärt daher übergenau oder überträgt mögliche Aufgaben nicht an andere, weil er denkt, dass es andere nicht so genau machen wie er selbst
Verhalten unter Dauerstress: Kontrolliert und kritisiert andere dafür, dass sie nicht klar denken
Lebensthema: Verlust
Authentisches Gefühl wäre: Trauer
Scheingefühl: Äußert Frustration und Ärger

Kommunikationsstil: Beharrer
Kommunikationsbedürfnis: Austausch von Meinungen
Psychisches Bedürfnis: Will Anerkennung für eine Leistung und seine Überzeugungen
Verhalten unter Alltagsstress: Erwartet, dass andere perfekt sind, findet daher schnell etwas auszusetzen, beharrt dann auf seinen Ansichten
Verhalten unter Dauerstress: missioniert oder predigt seine Überzeugungen
Lebensthema: Angst
Authentisches Gefühl wäre: Angst
Scheingefühl: Äußert Selbstgerechtigkeit und Ärger

Kommunikationsstil: Empathiker
Kommunikationsbedürfnis: Austausch von Gefühlen
Psychisches Bedürfnis: Will Anerkennung als Person und sinnliche Anregungen
Verhalten unter Alltagsstress: Fühlt, es anderen recht machen zu müssen und passt sich anderen der Harmonie willen übermäßig an
Verhalten unter Dauerstress: Überdehnt seine Fürsorge und lädt aufgrund seiner Anpassung an die Wünsche und Erwartungen anderer zur Kritik ein
Lebensthema:Ärger
Authentisches Gefühl wäre: Ärger
Scheingefühl: Äußert Trauer

Kommunikationsstil: Rebell
Kommunikationsbedürfnis: Feiheitsgrade und Vernetzung
Psychisches Bedürfnis: Will Kontakt und Spaß
Verhalten unter Alltagsstress: Reagiert mit großer Anstrengung auf Anforderungen, bemüht sich aber vergeblich, diese in ihrer Tragweite zu erfassen
Verhalten unter Dauerstress: Sucht die Schuld bei anderen, klagt und jammert
Lebensthema: Eigenverantwortung
Authentisches Gefühl wäre: Aufrichtiges Bedauern
Scheingefühl: Äußert Rache und Trotz

Kommunikationsstil: Träumer
Kommunikationsbedürfnis: Austausch über Vorstellungen und Reflexionen
Psychisches Bedürfnis:Will mit sich allein sein und Ruhe
Verhalten unter Alltagsstress: Zieht sich zurück, wird passiv
Verhalten unter Dauerstress: Wartet solange, bis er aus der Reserve gelockt wird; fühlt sich fehl am Platz und bringt seine Arbeiten nicht zum Ende
Lebensthema: Autonomie
Authentisches Gefühl wäre: Selbstbewusstsein
Scheingefühl: Äußert Bedeutungslosigkeit

Kommunikationsstil: Macher
Kommunikationsbedürfnis: Austausch von Handlungsmöglichkeiten
Psychisches Bedürfnis: Will Aufregung und Aktion
Verhalten unter Alltagsstress: Erwartet von anderen, dass sie stark sind und sich selbst helfen
Verhalten unter Dauerstress: Ignoriert oder bricht Regeln, versucht zu manipulieren
Lebensthema: Bindung
Authentisches Gefühl wäre: Nähe
Scheingefühl: Äußert Rache

Jeder Mensch hat alle sechs Kommunikationsbedürfnisse verfügbar. Doch meist treten ein oder zwei besonders deutlich hervor, insbesondere unter Stress. Welche können wir nun bei Mr. President vermuten? In unserer Wahrnehmung sehen wir vorrangig Anzeichen des Machers [Lebensthema ‚Bindung‘] und in zweiter Linie die des Beharrers [Lebensthema ‚Angst‘].

Für den Macher spricht unter anderem die Vorliebe für knappe Wortmitteilungen, eine direktive Sprache, Lautstärke und aggressive Ungeduld. Für den Beharrer das Aussprechen eigener Ansichten mit spürbarer Permanenz und Penetranz, eine für seine Ideologie werbende Sprache und einem Hang zur Selbstverliebtheit bei gleichzeitiger Verärgerung über alle, die nicht seiner Meinung sind.

„Der Mensch ist das Wesen, das immer entscheidet.
Und was entscheidet es?
Was es im nächsten Augenblick sein wird.“
Viktor Frankl

Folgen wir diesem Reduktionismus [und bewahren uns dabei die Haltung, dass ein Mensch immer mehr ist als alles, was diagnostizierende Blicke in der Lage sind zu sehen, er das einzige Wesen auf diesem Planeten ist, der in der Lage ist ’nein‘ zu sagen und als entscheidendes Wesen – wie Frankl es ausdrückt, immer jetzt entscheidet, was es gleich sein will] dann zeigt sich im Krisenkontext rein psychologisch…

… bei einem Macher eine Person, die dazu neigt, die eingetretene massive Belastung noch weiter zu eskalieren. Rachevolle Rosenkriege werden geführt, eine Phalanx von Beratern oder Anwälten wird aufgebaut, die Fähigkeit zur Selbstberuhigung und -distanzierung ist nicht erlebbar. Wollen vertraute Personen mit ihr über den ‚eigenen Anteil am Krisengeschehen’ sprechen, erfahren sie hierfür Ablehnung und Abweisung bis hin zur Trennung. Führt dies nicht zum Erfolg, kann dieser ‚Kriseneskalierer’ radikal umschwenken in eine fulminante Selbstanklage und Selbstlieblosigkeit.

In der Zusammenarbeit mit einem ‚Macher‘ gilt es, seine Vertrauensresistenz, Handlungsschnelligkeit und Offensivkraft durch ein erfahrungsbasiertes Gespräch mit deutlicher Grenzziehung und klaren Vereinbarungen zu steuern, ohne ihn dabei zu demütigen oder ihn mit Moralvorstellungen zu lenken.

… bei einem Beharrer eine Person, die dem Motto ‚Augen zu und durch‘ folgt und keine eigenen Anteile an einer entstandenen Krisensituation sieht. Das glaubt er felsenfest und kommuniziert es auch. Und wenn das so ist, dann muss er natürlich weitermachen, sich bis zur Erschöpfung einbringen, mit dem Kopf durch die dickste Wand gehen. Das ist er sich wert, das findet er gut, dafür gebührt ihm aus seiner Sicht Respekt.

Für seine Anstrengungen will er Erfolg und den Besitz an der finalen Lösung. Wer mit ihm in belastender Situation spricht, sollte daher gewappnet sein – denn sein Widerstand und Widerspruch gegen andere Ansichten kann mächtig sein und jeder, der gegen ihn verliert, wirkt wie neuer Treibstoff auf dem Weg zu dem aus seiner Sicht einzig Wahren. Dieser ‚Krisenapostel’ sieht in der ihn belastenden Situation nicht vorrangig sich selbst als Person unter Druck stehend, sondern vielmehr das von ihm bis heute Geschaffene, Entwickelte, Geleistete. Wie ein Mensch, der nicht wahrhaben kann, dass eine neue Generation die Welt anders interpretiert, und dies unmöglich anerkennend begleiten kann, ‚weil die Traditionen zu erhalten sind’, steht er da und kämpft, wo atmosphärische Intelligenz gefragt wäre.

Empfehlen ihm vertraute Personen zu einer neuen Sicht auf die Zeit, dann hören sie ihn nicht selten Aspekte ansprechen wie ‚persönliches Lebenswerk in Gefahr’, ‚erlittene Demütigung’, ‚weiter harte Arbeit leisten müssen’ oder ‚Gewissenlosigkeit anderer’.

In der Arbeit mit einem ‚Beharrers‘ gilt es, seine Zukunftsresistenz, seine Neigung zur Abwertung der Ansichten seines Umfeldes und einer dogmatischen Selbstüberschätzung anzusprechen. Dabei ist hilfreich, ihn biografisch auf frühere Lernprozesse zu befragen, ohne dabei die für ihn wichtige Diskretion in Frage zu stellen.

Welches Verhalten bietet sich nun einem Menschen mit Macher/Beharrer Kommunikationsschwerpunkt an?

Vielleicht mutet es seltsam an, aber mit einem ‚Überzeugungstäter‘ spricht man am besten als ‚Überzeugungstäter‘. Jedoch, während der Erste berichtet, ‚WARUM‘ er aus seinen Überzeugungen Taten ableitet, wäre der bessere Weg, ihm mit einem ‚WOFÜR‘ es gut ist, sich seiner Haltung nicht anzuschließen, entgegenzutreten. Dies mit allem Respekt vor seinem Amt und seiner Person.

Es mag sein, dass der Grat ein schmaler ist – zwischen ‚individuellem rachevollem Hassfeldzug‘ und einem ‚gemeinsamen Weg hin zu einer Weltordnung, die Respekt beweist für das, wofür es gut ist, dass es diese Welt – und nicht nur die USA – überhaupt gibt‘ könnte nur wenig Platz sein. Da darf bezweifelt werden, dass es günstig ist, Mr. President zu pathologisieren als Hochstapler, Lügner, emotionalen Eisschrank oder jemand, von dessen Äußeres man allzu leicht auf sein Inneres schließen könne. Auch wird es wenig dienlich sein, darüber zu spekulieren, ob die Persönlichkeitsakzentuierungen von Mr. President reichen, ihn seines Amtes zu entheben oder wer oder was jemals dazu beigetragen hat, dass Mr. President so erscheint, wie er erscheint. Das alles führt nicht weiter, denn: „Wenn wir den Menschen so nehmen, wie er ist, dann machen wir ihn schlechter. Wenn wir ihn aber so nehmen, wie er sein soll, dann helfen wir ihm dazu, das zu werden, was er werden kann.“ Viktor Frankl