Schutzfaktor ‚Lebensstil‘

Der Schutzfaktor ‚Lebensstil‘ gewann mit Aufkommen verschiedener Zivilisationskrankheiten an Bedeutung. Durch  Forschungen in den 60er Jahre fand man u.a. heraus, dass die Abnahme von der Sterblichkeit nach Herzinfarkt weniger an einer verbesserten medizinischen Versorgung lag als an  Änderungen des Lebensstils [Ernährung, Ruhezeiten, Sport, … und auch die Reflexion der Lebensziele]. Wer nicht nur versucht, nicht krank zu werden, sondern vielmehr bestrebt ist, sich gesund zu erhalten, wird nicht umhinkommen, eine individuelle Kunst der Lebensführung zu entwickeln, die sich integrativ aus der aktiven Gestaltung der Umweltbedingungen, einem besseren Gleichgewicht zwischen Anstrengung und Muße, dem Beachten der Körperpflege, dem bewussten  Umgang mit Gefühlen und Kreativität, einer gesunde Ernährung und – für uns zentral – einer Klärung der eigenen Werte zusammensetzt.