Die Geschichte des Humors im Beruf des Arztes

  • Der österreichische Psychologe Viktor E. Frankl überlebte die Zeit in KZ, ist Begründer der Logotherapie und des ‚therapeutischen Humors‘ und dessen, was heute unter „Resilienz“ verstanden wird.
  • Hunter Doherty „Patch“ Adams, bekannt durch den Kinofilm „Patch Adams“ mit Robin Williams in der Hauptrolle, war eher ein Aktivist als ein Clown und ist bis heute weltweit aktiv – in Flüchtlingslagern, mit Straßentheater und Vorträgen.
  • Michael Christensen war der erste echte Klinikclown. Er startete als „Dr. Stubbs“ in einem weißen Kittel und mit einem Gummihuhn die ersten „Clownsvisiten“ für Kinder in Krankenhäusern.
  • Der amerikanische Sozialarbeiter Frank Farelly entwickelte mit der deutschen Psychologin Eleonore Höfner die „Provokative Therapie“ und setzte den Humor in den Mittelpunkt therapeutischer Arbeit.
  • 2012 gründete der damalige Medizinstudent, nun Dr. med. Christoph Krause, zusammen mit dem Deutschen Institut für Humor die Initiative „Arzt mit Humor“, die humorvolle und wirkungsvolle Kommunikation im Patientenkontakt fördert, unter anderem durch Seminare, die sich speziell an Medizinstudierende richten.
  • 2017 hat die medizinische Fakultät in Münster um Dr. med. Bernhard Marschall gemeinsam mit Dr. med. Eckart von Hirschhausen und dessen Stiftung „Humor hilft heilen“ sowie dem Deutschen Institut für Humor erstmalig ein Humortraining fest in das Curriculum für Medizinstudierende integriert.

    Lachen hilft. Auch über sich.