Warum man im Leben zuweilen scheitert

Wir haben diese Frage über Jahre unseren Klientinnen und Klienten in unserer Logotherapie-Praxis gestellt, und nach nunmehr einigen Hundert Antworten ging es ans Bündeln. Diese sieben Kriterien konnten wir herausdestillieren:

  • Überanpassung an ‚Fremdmotivatoren‘, kollektive Meinungen darüber wie man zu sein hat, Feedback, Zeitgeist, Spaßgesellschaft
  • Zulassen der ‚Oberhand‘ der Psyche, also der Gefühle und-oder Gedanken, der Triebe bei dadurch gleichzeitigem ‚Aus-dem-Blick-geraten‘ des eigentlich Wesentlichen und Geistigen [Mangel an Sinnwillen durch Zulassen psychischer Routinen]
  • Selbstoptimierungs- und Machbarkeitswahn, der die Fähigkeit unterdrückt, zu akzeptieren was ist [körperlich, sexuell, beruflich, genetisch, …]
  • Mangelhafte Kenntnis der wirklich eigenen Werte [Lernträgheit]
  • Unzureichende Trennungskompetenz – gilt für alle Lebensbereiche
  • Irrige Annahme, man könnte darauf warten, dass die Entwicklung anderer das eigene Leben erleichtern wird
  • Unfähigkeit, sich präventiv mit dem ‚Life in Progress‘ zu befassen – an sich kann individuelles Scheitern in einem nicht geringen Umfang bereits vorhergesehen werden

Wenn Sie fühlen, dass das Risiko zu Scheitern bei Ihnen langsam aber sicher zunimmt, dann empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Werte- und Sinncoach oder einem Logotherapeuten in Ihrer Nähe.