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	<title>Innere Stimmen &#8211; KrisenPraxis</title>
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	<description>Krisenkompetenz und Krisenprävention. Blog über Krisen, Krisentheorien, Krisenmodelle, Krisenintervention und individuellem Umgang mit Lebenskrisen, Umbrüchen und psychischen Belastungen.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Mar 2026 14:57:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die Kakophonie im Inneren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralph Schlieper-Damrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 14:27:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Individuelle Krisenprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Stimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schematherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Da ist sie wieder. Die innere Stimme, mal laut, mal leise, die irgendwie alles kommentiert, was man gerade tut. Und immer dieser Unterton, der zum schlechten Gewissen einlädt. Hängst du schon wieder rum? Wie dumm kann man eigentlich sein? Ein paar Kilo müssen auf jeden Fall runter. Jetzt musst du dich aber mal richtig anstrengen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist sie wieder. Die innere Stimme, mal laut, mal leise, die irgendwie alles kommentiert, was man gerade tut. Und immer dieser Unterton, der zum schlechten Gewissen einlädt. Hängst du schon wieder rum? Wie dumm kann man eigentlich sein? Ein paar Kilo müssen auf jeden Fall runter. Jetzt musst du dich aber mal richtig anstrengen, sonst wird das wieder nichts.</p>
<p>Wenn Menschen mit einem so reden, dann kann man sich wehren und sagen, lass mich in Ruhe. Wenn aber der eigene Kopf übellaunig ist? Wenn die eigenen Gedanken unsensibel und undifferenziert zu einem selbst sind? Dann sollte man wissen: Es handelt sich im Kern nicht um eine Stimme, sondern um folgenschwere Gedanken. Gedanken, die in Sprache umgesetzt und mit der eigenen Stimme versehen werden &#8211; und die dann Gefühle auslösen können, die unangenehm und negativ sind: Schamgefühle, Schuldgefühle, Selbsterniedrigungen &#8211; zusammengefasst: wer da spricht ist oft ein &#8218;innerer Kritiker&#8216;. Dieser Kritiker sendet Botschaften, die für eine angespannte Stimmung sorgen, für <span style="font-size: 1rem;">Minderwertigkeitsgefühle, für ein schlechtes Gewissen. Dieser Kritiker ist </span>eine Bedrohung für das Selbstbewusstsein &#8211; er ist die Summe negativer Bewertungen oder negativer Gedanken, die ein Mensch über sich oder die Welt hat.</p>
<p>Dort, wo Leistungsdenken zählt, in der Schule, der Uni oder im Job, da bekommt der innere Kritiker durch äußere Stimmen seinen Rückenwind. In Stresssituationen, vor Prüfungen zum Beispiel, kann dieser mal antreibende, mal niedermachende psychische Aspekt richtig laut werden. Dann übersieht man schnell, dass es eben nur <em>ein</em> innerer Anteil ist, der sich da aufbläht. Will meinen: wohl dem, der erkennt, dass er viele innere Anteile hat, und womöglich auch welche, die nicht einen solchen <span style="font-size: 1rem;">dysfunktionalen innerpsychischen Zustand erzeugen wie ein nerviger innerer Kritiker. </span>Was die strafenden und abwertenden Gedanken besonders belastend macht ist, dass sie automatisch ablaufen &#8211; solange, bis der Mensch wieder gelernt hat, die Stoptaste zu drücken. Mit einem solchen Stop gewinnt man wieder an gesunder Selbstdistanz und der Fähigkeit, die Stimme einzuordnen in die vielen Stimmen, die man für das eigene Leben einsetzen kann.</p>
<p><span style="font-size: 1rem;">Der innere Kritiker gehört zur psychischen Grundausstattung jedes Menschen. So wie es viele andere Stimmen geben kann, die unangenehm sind (wie natürlich auch diejenigen, die man gerne hört, wie zum Beispiel die, mit der ein Mensch im Einklang ist). Negative Stimmen braucht kein Mensch als Leadsänger. Darum: Wenn Sie merken, dass da eine Stimme in Ihnen immer den Ton angeben will und Sie das nervt, dann scheuen Sie nicht das Gespräch mit einem Therapeuten, am besten mit einem Gesprächspartner in der Schematherapie (der Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie). </span></p>
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