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Die Angst der Deutschen 2014-2015

Nach Recherchen von Statista haben diese ‚deutschen Ängste‘ derzeit ‚Konjunktur‘ [rot über 40%]

  1. Steigende Lebenshaltungskosten
  2. Naturkatastrophen wie Fluten und Stürme
  3. Pflegefall im Alter
  4. Schwere Erkrankung
  5. Überforderung der Politiker
  6. Spannungen durch Ausländer
  7. Schlechte Wirtschaftslage
  8. Transnationaler islamistischer Terrorismus
  9. Sinkender Lebensstandard im Alter
  10. Krieg mit deutscher Beteiligung
  11. Höhere Arbeitslosigkeit
  12. Eigene Arbeitslosigkeit
  13. Drogensucht der eigenen Kinder
  14. Vereinsamung im Alter
  15. Straftaten
  16. Zerbrechen der Partnerschaft

Anteil psychischer Erkrankungen 2012

Stress entsteht nicht nur durch Arbeit, sondern durch Ar­beits­ver­hält­nis­se.

Der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse 2013 liefert ein neues alarmierendes Ergebnis: Jeder sechste Krankschreibungstag basiert auf der Diagnose einer psychischen Erkrankung!

„Für den 2012 feststellbaren leichten Gesamtanstieg der Fehlzeiten maßgeblich verantwortlich sind insbesondere die auch von 2011 auf 2012 erneut und merklich um 5,7 Prozent angestiegenen Fehlzeiten unter der Diagnose von psychischen Störungen. Fehlzeiten unter der Diagnose von psychischen Störungen sind damit, seit einem zwischenzeitlichen Tiefpunkt im Jahr 2006, kontinuierlich gestiegen

2012 wurden je 100 Erwerbspersonen durchschnittlich 246 Fehltage unter entsprechenden
Diagnosen gezählt. Jede Erwerbsperson war 2012 demnach durchschnittlich
knapp zweieinhalb Tage unter der Diagnose einer psychischen Störung
krankgeschrieben. Im Jahr 2006 waren es erst 144 Fehltage je 100 Erwerbspersonen,
also etwa 1,4 Tage je Person. Seit 2006 sind die Fehlzeiten unter der Diagnose psychischer
Störungen bei Erwerbspersonen damit altersbereinigt um 71 Prozent angestiegen.

T-K-1

Während die bei Erwerbspersonen nachweisbaren Anstiege der Fehlzeiten unter der Diagnose von psychischen Störungen von 2000 bis 2005 in engem Zusammenhang mit einer individuell bereits eingetretenen Arbeitslosigkeit und bei insgesamt ansteigenden Arbeitslosigkeitsquoten beobachtet werden konnten, lässt sich ein vergleichbarer Anstieg wie bei den Erwerbspersonen in den Jahren von 2006 bis 2012 auch unter Personen nachweisen, die zum jeweiligen Auswertungszeitpunkt als Berufstätige versichert und insofern individuell nicht direkt von einer Arbeitslosigkeit betroffen waren.

T-K-2

Unter Berufstätigen stiegen die gemeldeten Fehlzeiten mit der Diagnose von psychischen Störungen von 2006 bis 2012 um 76 Prozent. Die Ergebnisse deuten auch 2012 auf eine weiter ansteigende psychische Belastung von Berufstätigen hin.“ [Seite 12 im Bericht]