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Ein Scherz, ein lachendes Wort entscheidet über größte Dinge
oft treffener und besser als Ernst und Schärfe.

Horaz

Das Hirn ist keine Seife,
es wird nicht weniger,
wenn man es benutzt.

Unbekannt

Das Geheimnis der Veränderung:
Fokussiere all deine Energie nicht auf das Bekämpfen des Alten,
sondern auf das Erschaffen des Neuen.

Sokrates

Der Vorteil der Klugheit besteht darin,
dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky

Je länger der Mensch Kind bleibt,
desto älter wird er.

Novalis

Um aus Shakespeares Hamlet, Akt II, Szene IV, Vers 48 zu zitieren:

„Nein!“

 

Der Kreislauf bleibt erfreulich munter,
schluckt man nicht alles stumm herunter.

Unbekannt

Die Dinge sind nie so wie sie sind.
Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.

Jean Anouilh

Die logotherapeuti­sche „Übersetzung“ der Zehn Gebote lautet:

  1. Gebot: Du sollst den Bezug zur Transzendenz nicht verlieren.
  2. Gebot: Du sollst dir deine Empfänglichkeit für Werte erhalten.
  3. Gebot: Du sollst zeitweise innehalten zur Zwiesprache mit deinem Gewissen.
  4. Gebot: Du sollst deinen Eltern die Fehler, die sie an dir begangen haben, verzeihen.
  5. Gebot: Du sollst die Sinnhaftigkeit des Lebens bedingungslos bejahen.
  6. Gebot: Du sollst die Lust als Nebenwirkung eines Aktes der Liebe geschehen lassen.
  7. Gebot: Du sollst nur an dich und auf dich nehmen, was für dich gemeint ist.
  8. Gebot: Du sollst das zwischenmenschliche Leid in der Welt nicht vermehren.
  9. Gebot: Du sollst die Zusammengehörigkeit der Familie achten und bewahren.
  10. Gebot: Du sollst nicht ein Haben intendieren, sondern ein Sein.

(In: E. Lukas, Spirituelle Psychologie, München: Kösel Verlag 1998, S. 44f.)