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Menschenbild der Psychoanalyse

Das Menschenbild der Logotherapie, das den Menschen als das Wesen auszeichnet, das nach Sinn strebt, wurde in der KrisenPraxis bereits vielschichtig beleuchtet. Schauen wir heute und in den kommenden Tagen auf andere große Richtungen der Psychotherapie.

Psychoanalyse: Sie begründet ein materialistisches Menschenbild, das den Menschen reduziert auf die biologisch-physiologische Dimension. Das Seelische wird dabei nur als Funktion der
Materie verstanden, die mit physikalisch-chemischen Gesetzen erklärbar sein müsste. Das Geistige des Menschen, angesehen als unabhängig vom Leib existente Wesenheit, findet in diesem Menschenbild keinen Platz. Freud als Urvater der Psychoanalyse sieht durch Anwendung von Vernunft und Wissenschaft den Raum, das Seelenleben vollständig durch biologische Kausalzusammenhänge zu erklären. Er schreibt in ‚Jenseits des Lustprinzips‘: „Die Mängel unserer Beschreibung würden wahrscheinlich verschwinden, wenn wir anstatt der psychologischen Termini schon die physiologischen oder chemischen einsetzen könnten.“

Die Psyche des Menschen wird so zu einem nach energetischen Prinzipien funktionierenden Apparat, bestehend aus ‚Es‘ [die Triebe], ‚Ich‘ und ‚Über-Ich‘ [die moralische Instanz] ‚. Der ‚Schmierstoff‘ dieses Apparates ist ‚libidonöse Energie‘. Einen freien Willen des Menschen kennt die Psychoanalyse nicht, vielmehr stellt das ‚Lust-Unlust-Prinzip‘ den Regelmechanismus der mennschlichen Psyche dar. Der Mensch ist so letztlich darauf angewiesen, Lust zu
suchen und Unlust zu vermeiden. Freud sieht den Menschen mit sich selbst und der Welt im
Kampf, von Ängsten und unbewussten Wünschen geplagt. Mehr als von Umwelteinflussen
wird er von angeborenen Instinkten zu bestimmten Verhaltensweisen getrieben.

Die Natur des Menschen ist geprägt durch sein angeborenes Streben nach Maximierung der Triebbefriedigung und Minimierung der Ängste, wobei er im ständigen Konflikt steht zwischen den egoistischen Ansprüchen des ‚Trieb-Es‘ und den Forderungen des moralisch-elterlichen ‚Über-Ich‘, zwischen Lust- und Realitätsprinzip.

Na endlich: Die Suche nach Sinn als Voraussetzung für ein gelingendes Leben erübrigt sich

Hans-Otto Thomashoff ist Psychiater und Psychoanalytiker und Aufsichtsrat der Sigmund-Freud-Privatstiftung. Ein echter Freudianer also.

Und was sagte Freud?: „Im Moment, da man nach dem Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank, denn beides gibt es ja in objektiver Weise nicht; man hat nur eingestanden, dass man einen Vorrat an unbefriedigter Libido hat, und irgend etwas muss damit vorgefallen sein, eine Art Gärung, die zur Trauer und Depression führt.“ [Freud in einem Brief an Marie Bonaparte, zit. n. Ernest Jones: Das Leben und Werk von Sigmund Freud, 1962]

Und was schreibt Thomashoff? In seinem Buch ‚Ich suchte das Glück und fand die Zufriedenheit‘:

fot1„Unsere psychischen Bedürfnisse sind also im Spannungsfeld zwischen Beziehung und Bewirken angesiedelt. Wir streben nach Geborgenheit, aber zugleich nach der Eroberung der Welt. […] Dort wo diese beiden Grundbedürfnisse unserer Psyche ausreichend befriedigt werden, werden wir mit Zufriedenheit belohnt. Dann ist unser Leben erfüllt. Die Suche nach einem höheren Sinn als vermeintliche Voraussetzung für ein gelingendes Leben erübrigt sich [Hervorh. d. V.]. Schließlich erweist sich die viel gepriesene Sinnsuche bei näherer Betrachtung meist als Ersatzstrategie für das Zurechtkommen in einer unabwendbar frustrierenden Realität. Das kann in Ausnahmesituationen berechtigt sein, im Allgemeinen ist es das nicht, lenkt es doch allzu sehr davon ab, das Leben wirklich zu leben und dort, wo möglich, die Dinge zu ändern. Andernfalls kommt es zu Frust. […] Und dennoch sucht alle Welt nach Sinn.

Hintergrund ist die Frage nach dem Warum, sie beherrscht unser Denken. Die Suche nach einer Erklärung aktiviert unser Motivationszentrum, und finden sie [.] dann werden wir belohnt. Wir wollen uns auskennen, wollen Zusammenhänge verstehen. Unser Belohnungssystem ist darauf ausgerichtet, zum Überleben ist das hilfreich. Überall sehen wir kausale Verknüpfungen. Manche bewähren sich, andere halten sich, selbst wenn sie komplett unsinnig sind, solange sie das Überleben nicht ernsthaft gefährden. […] Immer wenn es in der Wirklichkeit mies läuft, kann der wahre oder vermeintliche Sinn darüber hinweghelfen. Da verwundert es nicht, wenn die Sinntherapie, Logotherapie und Existenzanalyse von Viktor Frankl an einem Ort entwickelt wurde, an dem Überleben unmöglich schien: Im Horror des Konzentrationslagers.“

Die Haupthesen also sind:

  • Psychische Bedürfnisse sind im Spannungsfeld zwischen Beziehung und Bewirken angesiedelt.
  • Sinnsuche ist Ersatzstrategie, um in der frustrierenden Realität zurechtkommen. Sie lenkt jedoch davon ab, das Leben wirklich zu leben und dort, wo möglich, die Dinge zu ändern.
  • Hintergrund ist die Frage nach dem Warum, sie beherrscht unser Denken. Die Suche nach einer Erklärung aktiviert unser Motivationszentrum.
  • Immer, wenn es in der Wirklichkeit mies läuft, kann der wahre oder vermeintliche Sinn darüber hinweghelfen.

Und da hier Viktor Frankl und dessen Sinnlehre in die Argumentation verknüpft wird [Frankl ist nach Freud und Adler der Begründer der 3. Wiener Schule der Psychotherapie] sind einige Korrekturen unabdingbar. Denn leider gibt es viele Anhänger von Psychotherapieschulen, die Frankl zwar gelesen, jedoch nicht verstanden haben oder sein Gedankengut bewusst verzerrt wiedergeben. Kollege Thomashoff ist aufgrund seiner vorgenommenen Verknüpfung leider keine Ausnahme.

Wir wollen die Korrekturen an den in dem gelesenen Abschnitt stehenden Haupthesen anlehnen:

  • Psychische Bedürfnisse sind im Spannungsfeld zwischen Beziehung und Bewirken angesiedelt. Werden diese ausreichend befriedigt, werden wir mit Zufriedenheit belohnt.  Die Suche nach einem höheren Sinn als vermeintliche Voraussetzung für ein gelingendes Leben erübrigt sich.

Die Psycho-Logik dieses Satzes lässt sich unterschreiben. Werden psychische Bedürfnisse befriedigt, dann bekommt das psychische Fühlsystem das, was es braucht, um über die Botenstoffe im Gehirn mitzuteilen: Mir geht es gut. Sie, Kollege Thomashoff, nennen das Zufriedenheit. Das sei Ihnen gegönnt. Mir wäre das deutlich zu wenig, denn ich nenne das ‚momentanes Wohlbefinden‘. Und das kann ich mir für 10 Euro auch auf dem Oktoberfest kaufen, wenn ich in lustvoller Beziehung zu meiner Partnerin bewirke, mit ihr ein Karussell zu entern und ein paar Runden zu drehen.

Aber bitte: Wie sichert dieses Gefühl Ihnen das Recht auf Ihr gelingendes Leben, das VOR IHNEN liegt? Wir nehmen hier aus sinnzentrierter Perspektive genau das Gegenteil von Ihnen an: Wer um den Sinn in seinem Leben weiß, wird TROTZ der allzu menschlichen psychischen Spannungen und Verspannungen, künftig seinen Halt nicht verlieren. Und dazu braucht es auch bitte nur ‚Sinn‘ – Sie suggerieren hingegen mit ‚höherem Sinn‘, dass hier etwas Unerreichbares, vielleicht Göttliches am Werk sein muss. Da Frankl allzu oft dieser Unsinn in den Mund gelegt wird, um von den Unzulänglichkeiten des eigenen Therapiekonzeptes abzulenken, sei ganz klar gestellt: Sinn ist immer da, um jeden Menschen. Er kann von jedem Menschen gefunden werden und dazu braucht es keinen Gott. Sinn kann nicht gemacht werden, schon gar nicht von einem Gehirn – aber für ein konstruktivistisch geprägtes Menschenbild, wie das, das Sie hier einbringen, ist dies vermutlich ebenso unfassbar wie für Ihren Lehrvater Freud, der den Menschen ja als krank ansah, wenn dieser das tat, was Frankl als das zentrale Humanum ansieht.

  • Sinnsuche ist Ersatzstrategie, um in der frustrienden Realität zurechtkommen. Sie lenkt jedoch davon ab, das Leben wirklich zu leben und dort, wo möglich, die Dinge zu ändern.

Mit Verlaub, auch das ist Unsinn.

Frankl gibt stets zu verstehen, dass am Ende des Tages nur die Handlung steht. Gerade das Spiel, in der eigenen tiefen Psyche herumzugründeln und viel Zeit mit der Hyperreflexion des Gewesenen zu verbringen – manchmal halt 80, 150 oder auch 300 Stunden Analyse – dreht die Aussage des Autors geradewegs um: Psycho-Analyse wird zur Ersatzstrategie.

Frankl: ‚Kennzeichnet es doch den spezifischen Modus des neurotischen Daseins, dass es der Mensch selbst ist, dass es seinen eigenen inneren Zustände sind, was sein Interesse gewinnt, während in gleichem Maße die Welt und die Gegenstände in ihr zurücktreten [Hervorh. d.V.].“  Genau: Der Mensch soll sich gerade mit den Themen befassen, die außerhalb von ihm liegen, er soll sich quasi selbst vergessen [Selbsttranszendenz meint bei Frankl Selbstvergessenheit]. Nur: das, womit er sich befasst, muss sinnvoll sein und nicht nur zweckdienlich. Und damit der Mensch weiß, dass etwas voller Sinn ist, gilt es, ihn mit Abgleich des eigenen, sich bewusst gemachten Wertesystems zu suchen. Dieses Vorgehen – nennen Sie, Kollege Thomashoff, es gerne Strategie – wir nennen es Not-Wendigkeit.

  • Hintergrund ist die Frage nach dem Warum, sie beherrscht unser Denken. Die Suche nach einer Erklärung aktiviert unser Motivationszentrum.

Genau, da stimme ich Ihnen gerne zu. Wenn der Mensch nach dem Warum fragt, kommt er in der Vergangenheit an. Und so er dort etwas findet, vielleicht eine Ressource, ein verborgenes Talent o.ä., das er aktivieren kann, dann fühlt sich das womöglich für ihn gut an. Da aber die Warum-Frage dazu einlädt, ihr immer weiter zu folgen und leider viele Menschen bereit sind, sich für ein immer mehr ‚Warum‘ entsprechend Rat und Begleitung von außen zu holen und dann bei allen Bemühungen um eine Antwort irgendwann frustriert sind, weil sie sie eben doch nicht gefunden haben, ist eines für uns ganz klar:

Mit ‚Warum‘ kommt der Mensch nicht ins HANDELN. ‚Warum‘ beherrscht – wie Sie sagen – das DENKEN. Und weil das Frankl schon vor 100 Jahren wusste, geht die Logotherapie den Weg, mit dem Menschen eine Antwort auf das ‚Wofür‘ zu finden. Mit ‚wofür‘ entscheidet sich ein Mensch. Und wofür entscheidet er sich im Kern? Er entscheidet, wer er im nächsten Moment sein will. Fredmund Malik dazu: „Es ist das Beste, was je zur Frage von Motivation gesagt wurde. Ja, ich halte Frankls Sinn-Theorie für die richtige Motivationslehre schlechthin.“

  • Immer wenn es in der Wirklichkeit mies läuft, kann der wahre oder vermeintliche Sinn darüber hinweghelfen.

Nein, Herr Kollege, aber danke für Ihre Ironie. Wir sehen das ganz anders: Wenn der Sinn [der nie wahr oder vermeintlich ist] im Leben gefunden ist, dann läuft die Wirklichkeit nicht mies. Denn wer ein Wofür im Leben hat, der erträgt fast jedes Wie. Und dieses Wofür kann dem Menschen niemand machen: keine Sucht, keine Unternehmensvision, keine Kirche, kein Therapeut, auch nicht Ihre Bücher oder meine oder Frankls. Dieses Wofür wartet jederzeit auf jeden Menschen, denn die Frage lautet nicht: Was kann mir mein Leben bieten, damit ich mich zufrieden fühle? Sondern: Auf welche Frage meines Lebens bin ich die Antwort, die ich mit meiner Freiheit verantworte? Und – vielleicht stimmen Sie zu – diese Frage kann nur der einzelne Mensch finden und beantworten.

Ich wünsche Ihnen zumindest von Herzen, dass es Ihnen gelingen möge, nie einem vermeintlichen Sinn aufzusitzen. Das wirkliche, von freudianischen Altlasten abgespeckte, verstehende Lesen der Literatur von Frankl kann dazu ein Beitrag sein.

Der Mensch auf der Suche nach Sinn

Vortrag von Professor Dr. Alexander Batthyany an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Batthyany leitet das Viktor Frankl Institut, Wien – die offizielle Akkreditierungsadresse für Logotherapeuten weltweit.

Viktor Frankl – Wegweiser in seinem Leben

Viktor E. Frankl wird am 26.3.1905 in Wien geboren. Als Schüler beschäftigt er sich mit Naturphilo­sophie und besucht Volkshochschul-Kurse über Angewandte Psychologie. Seine Matura legt er mit dem Thema ‚Zur Psychologie des philosophischen Denkens‘ ab. Als Gymnasiast korrespondiert Frankl mit Sigmund Freud, der 1924 seinen Aufsatz: „Zur mimischen Beja­hung und Verneinung“ zur Veröffentlichung an die ‚Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse‘ weiter­leitet. Wohl diese ihn erfreuenden Erfahrungen führen Frankl dazu, Freud zu fragen, wo er eine Lehranalyse absolvieren könne, um später als Psychoanalytiker arbeiten zu können. Freud ver­wies ihn an den Sekretär der psychoanalytischen Vereinigung, Paul Federn. Frankl er­schien zum vereinbarten Termin und wurde ins Arbeitszimmer geführt, an dessen Ende Federn am Schreibtisch saß und, ohne von Frankl Notiz zu nehmen, in seiner Arbeit fortfuhr. Nach langer Zeit wortlosen Stehens und Wartens wies er Frankl mit einer Handgeste einen Stuhl zu und fragte eine für Frankl unerwartete Frage: „Nun, Herr Frankl, was ist Ihre Neurose?“ Frankl erzählte nervös etwas von seinen ‚analen Zügen‘ und beschrieb dann Aspekte seines belasteten Gefühls- und Seelenlebens. Am Ende dieses ‚Gesprächs‘ schlug ihm Federn vor, er solle zuerst das Medizinstudium beenden und dann erneut vorsprechen.

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Menschenbild in der Sinnlehre Viktor Frankls – Frankl und Freud

Viktor Frankls Menschenbild ist geprägt von Geist, Sinn und der Freiheit gegenüber allen triebhaften Bindungen und der Freiheit des Geistes gegenüber der Natur. Für ihn kommt der Mensch in seinem Bezug zur Welt über sich selbst hinaus [er nennt dies Selbst-Transzendenz]. Damit kontert Frankls Konzept die zu seiner Zeit durch Sigmund Freud verbreitete Vorstellung, den Menschen zu einer triebhaften Sache machen zu können, vom Bild eines von seinen Trieben quasi ‚angebundenen Wesens‘.

„Das ausgehende 19. Jahrhundert und das beginnende 20. Jahrhundert haben das Bild des Menschen insofern völlig ver­zerrt dargestellt, als sie den Menschen vorwiegend in seiner vielfältigen Gebundenheit sehen ließen und damit in seiner vermeintlichen Ohnmacht gegenüber den Bindungen.“ Die Akzeptanz dieser ‚Ohn-Macht‘, die Überbetonung der menschlichen Triebfülle bei gleichzeitigem Ausblenden auch damals schon zu beobachtender Sinnleere vieler Menschen, mag Frankl nicht hinnehmen. Und ganz vehement kritisiert er deshalb Freud, der einen Menschen sogar als krank wähnt, der die Frage nach Sinn und Wert des Lebens stellt.

Parallel zum ‚gelehrten Nihilismus‘ wie Frankl die psychodynamisch-reduktionistische Auffassung Freuds ansah, so zeigt sich für ihn der tägliche ‚gelebte Nihilismus‘ durch das Krisenerleben des Menschen in Form einer inneren Leere, abgründigen Sinnlosigkeit, dem Verlust von Instinktsicherheit, dem Entgleiten der Geborgenheit in Traditionen – förmlich dem Verlust der aus seiner Sicht ‚gesunden‘ Frage nach dem Sinn. Ein Verlust, der zudem dadurch in seiner Wirkung verstärkt wird, da „in der Wohlstands- und Überflussgesellschaft weite Bevölkerungsschichten zwar Geldmittel haben, aber keinen Lebenszweck; sie haben genug, wovon sie leben können, aber ihr Leben hat kein Wozu, eben keinen Sinn.“ [Frankl]

 

Logotherapie – kurz und knapp erklärt

Ein amerikanischer Arzt fragte Viktor Frankl einmal, ob er ihm in einem Satz den Unterschied zwischen Psychoanalyse und Logotherapie erklären könne. „Gewiss“, antwortete Frankl, doch zunächst solle der Arzt ihm in einem Satz sagen, was denn die Psychoanalyse sei. „Nun, in der Psychoanalyse muss sich der Patient auf die Couch legen und Dinge sagen, die manchmal unangenehm zu sagen sind“.
Worauf Frankl erwidert: „Sehen Sie, in der Logotherapie darf er sitzen bleiben – und muss sich Dinge anhören, die manchmal unangenehm zu hören sind“.

Es kann in der Tat unangenehm sein, an den unbedingten Sinn im Leben erinnert zu werden oder die Verantwortung zur Gestaltung eines gelingenden Leben als nicht delegierbar vorgehalten zu bekommen. Das ist der Beitrag der Logotherapie – für sie ist der nach Sinn strebende Mensch die Basis von allem.