„In der Trauer lebt die gehabte Liebe zu einer wesentlichen Person oder die gehabte Hingabe zu einer wesentlichen Aufgabe weiter. Mehr Trauer als diese Trauer braucht es nicht.“
Ralph Schlieper-Damrich
„In der Trauer lebt die gehabte Liebe zu einer wesentlichen Person oder die gehabte Hingabe zu einer wesentlichen Aufgabe weiter. Mehr Trauer als diese Trauer braucht es nicht.“
Ralph Schlieper-Damrich
Machiavelli (1469-1527)
Alle großen Weisheitstraditionen der Welt sagen, dass der Augenblick des Sterbens außerordentlich wichtig und eine kostbare Chance ist: Wenn der Tod eintritt, legt der Mensch den grobstofflichen Körper ab, und dadurch blitzen augenblicklich die höheren Dimensionen – die subtile und die kausale – in seinem Bewusstsein auf. Erkennt er sie, so erkennt er auch augenblicklich seine Erleuchtung, und zwar viel leichter, weil er nicht mehr von der Dichte des stofflichen Körpers behindert wird.
Ken Wilber – Mut und Gnade. S. 423
„Wissenschaft ist der jeweilige Stand menschlicher, fehlbarer Erkenntnis.
Wissenschaft ist nicht der Sinn der Wirklichkeit, sondern deren Auftrag.
Die Annäherung an Sinn ist mit potenziellem Irrtum verbunden.
Sinnfindung meint nicht Irrtumsfreiheit, sie meint Annäherung des Subjektiven ans Objektive.“
Ralph Schlieper-Damrich
„Jetzt weiß ich, warum ich einen Psychotherapeuten brauche.
Ich brauche jemanden, der mir sagt, was ich weiß, damit ich es glauben kann.“
Patienten-Weisheit
Wilhelm Wundt, in: Ethik 3, 1912
ich möchte ergänzen:
„Die Zeit verfließt; aber das Geschehen gerinnt zur Geschichte. Nichts Geschehenes lässt sich ungeschehen machen – nichts Geschaffenes lässt sich aus der Welt schaffen. In der Vergangenheit ist nichts unwiederbringlich verloren; im Vergangensein ist alles unverlierbar geborgen.“
Viktor E. Frankl