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„In der Trauer lebt die gehabte Liebe zu einer wesentlichen Person oder die gehabte Hingabe zu einer wesentlichen Aufgabe weiter. Mehr Trauer als diese Trauer braucht es nicht.“

Ralph Schlieper-Damrich

Alle großen Weisheitstraditionen der Welt sagen, dass der Augenblick des Sterbens außerordentlich wichtig und eine kostbare Chance ist: Wenn der Tod eintritt, legt der Mensch den grobstofflichen Körper ab, und dadurch blitzen augenblicklich die höheren Dimensionen  – die subtile und die kausale – in seinem Bewusstsein auf. Erkennt er sie, so erkennt er auch augenblicklich seine Erleuchtung, und zwar viel leichter, weil er nicht mehr von der Dichte des stofflichen Körpers behindert wird.

Ken Wilber – Mut und Gnade. S. 423

„Wissenschaft ist der jeweilige Stand menschlicher, fehlbarer Erkenntnis.
Wissenschaft ist nicht der Sinn der Wirklichkeit, sondern deren Auftrag.
Die Annäherung an Sinn ist mit potenziellem Irrtum verbunden.
Sinnfindung meint nicht Irrtumsfreiheit, sie meint Annäherung des Subjektiven ans Objektive.“

Ralph Schlieper-Damrich

Früher hatte man Ideale.
Dann kam die Krise.
Jetzt hat man Erklärungen.

„Denke und handle so, dass
Dir niemals die Achtung
vor Dir selbst vergehe.“

Wilhelm Wundt, in: Ethik 3, 1912

ich möchte ergänzen:

„Verhalte Dich jedem Menschen,
der Dein Gegenüber ist so, als
wäre dieser Mensch die ganze
Menschheit.“  

„Die Zeit verfließt; aber das Geschehen gerinnt zur Geschichte. Nichts Geschehenes lässt sich ungeschehen machen – nichts Geschaffenes lässt sich aus der Welt schaffen. In der Vergangenheit ist nichts unwiederbringlich verloren; im Vergangensein ist alles unverlierbar geborgen.“

Viktor E. Frankl