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Die Gegenwart der Logotherapie

Vor geraumer Zeit machte das Viktor Frankl Institut (VFI) in Wien darauf aufmerksam, dass es Entwicklungen in Deutschland gibt, den Stellenwert der Logotherapie inhaltlich zu diskreditieren. Leider hat sich dazu von Seiten der Verursacher bislang wenig bewegt, daher an dieser Stelle noch einmal weiter unten das Schreiben des VFI.

Ergänzend will ich darauf hinweisen, dass es im Markt zu einer Reihe von Fehlern in der Veröffentlichung von Marken kommt. Irreführend sind diese Fehler, weil sie suggerieren, der Begriff ‚Logotherapeut‘ sei markenrechtlich geschützt. Dem ist nicht so.

Diese beiden Marken wurden angemeldet [Quelle: Deutsches Marken- und Patentamt]:

 

 

Der Einsatz der Marke ist in Wortform so erlaubt: Logotherapeut/DGLE ®
Nicht jedoch so: Logotherapeut® DGLE – denn diese Schreibweise erklärt das Wort ‚Logotherapeut‘ als geschützt.

Leider haben die ‚Macher‘ dieses unsäglichen und mit dem Gedankengut Frankls nicht zu vereinbarenden Vorgehens die Anwender der Marke nicht nur nicht über die inhaltliche Absurdität des Vorhabens in Kenntnis gesetzt, sondern zudem unzureichend darüber informiert, wie die Marke richtig zu schreiben ist. Rechtsstreitigkeiten sind damit vorprogrammiert und bedauerlich gerade für dienjenigen, die im Glauben an eine gute Sache sich zu dieser Form der ‚Markierung‘ haben hinreißen lassen.

Nun zum Schreiben des Viktor Frankl Instituts, dem wir uns vollumfänglich anschließen:

Update: Die ‚Marke‘ wurde zwischenzeitlich übertragen an:
FÖDERATION LOGOTHERAPIE PROFESSION –
EUROPA (FLP-EU) EWIV, 71672, Marbach a. N., DE
Geschäftsführer: Jürgen Burgstaller