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Der Sinn- und Transzendenzbegriff in der Sinntheorie Viktor Frankls

Viktor Frankl macht in seiner Sinntheorie einen Unterschied zwischen dem Sinn des Lebens und dem Sinn im Leben. Wenn er sagt: „Der Mensch ist immer schon ausgerichtet und hingeordnet auf etwas, das nicht wieder er selbst ist, sei es eben ein Sinn, den er erfüllt, oder anderes menschliches Sein, dem er begegnet. So oder so: Menschsein weist immer schon über sich selbst hinaus, und die Transzendenz ihrer selbst ist die Essenz menschlicher Existenz“ [1] , so verweist er mit diesem Satz zum einen auf einen Grundpfeiler seiner Theorie, der den Sinn als grundsätzlichen ‚Lebenssinn‘ als für den Menschen zwar nicht erfahrbar, aber als per se und jederzeit gegeben ansieht. Und zum anderen auf den ‚Sinn im Leben‘, den der Mensch findet, indem er jede Situation durch Verwirklichung seiner Werte gestaltet.

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