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„Gewissenskonflikte gibt es in Wirklichkeit nicht, denn, was einem das Gewissen sagt, ist eindeutig. Der Konfliktcharakter wohnt vielmehr den Werten inne.”

Viktor E. Frankl

Man kann nicht allen alles erklären, insbesondere dann nicht,
wenn es den Fundamenten ihrer Weltanschauung widerspricht.

Das Dumme dabei ist nur, dass viele, die ihre Weltanschauung kommunizieren, nicht in der Lage sind, ebendiese samt ihrer Herkunft, ihrer aktuellen Bedeutung für die eigene Lebensführung und hinsichtlich ihrer Konsequenzen anderen zu erklären. Wenn dies jedoch nicht geschieht, dann darf sich eine solche Person nicht wundern, wenn ihr Ernsthaftigkeit abgesprochen wird. Aber wer sich darüber erregt, dass ihm ebendieses widerfährt, kann sich jederzeit entscheiden: entweder der Verbleib in der selbstverschuldeten Unmündigkeit oder der Aufbau einer zeitgemäßen Vernunft. Erstes ist einfach, zweites ‚kostet‘.

„Niemand hat mich je verstanden, bis auf einen,
und auch der hat mich nicht verstanden.“

Georg W.F. Hegel zugeschrieben

„Das Leiden macht den Menschen hellsichtig für das Wesentliche und die Welt durchsichtig auf ihre Werthaftigkeit.“

Viktor E. Frankl

„Postmoderne ist die erregende Freiheit, jedes beliebige Ziel zu verfolgen und die verwirrende Unsicherheit darüber, welche Ziele es wert sind, verfolgt zu werden.“

Zygmund Baumann

Was die Logotherapie letztlich will, ist die Selbstbestimmung des Menschen auf Grund seiner Verantwortlichkeit und vor dem Hintergrund der Sinn- und Wertewelt, des Logos und Ethos.

Viktor E. Frankl

„Die Frage nach dem Sinn des Lebens schlechthin ist sinnlos, denn sie ist falsch gestellt, wenn sie vage „das“ Leben meint und nicht konkret „je meine“ Existenz.“

Viktor E. Frankl

Sinnvoll ist:
– was eine überragende Chance hat, Gutes zu bewirken
– was das Wohl aller Beteiligten betrachtet
– was frei ist von selbstsüchtiger Motivation
– was im Hier und jetzt äußerst konkret ist
– was nicht über- und nicht unterfordert
– was einem die Kraft, es zu wollen, zufließen lässt.

Elisabeth Lukas

„Wer heute einen Gedanken hat, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, dann seinen Charakter und letztlich sein Schicksal.“

Gottfried Keller

Gerade aus der Unvollkommenheit des Menschen folgt die Unentbehrlichkeit und Unaustauschbarkeit jedes Einzelnen; denn der Einzelne ist zwar unvollkommen, aber jeder ist es in seiner Art.“

Viktor E. Frankl