Schlagwort-Archiv: Graves

Memetik – das türkise Mem

Unter dem Stichwort ‚Graves‘ finden Sie in dieser KrisenPraxis Grundlageninformationen, die Ihnen das Verständnis dieses Beitrages erleichtern.

Übergang von Gelb zu Türkis: Wird die Vernetzungsorientierung und das systemische Denken überdehnt, so vermag Türkis die sich damit in Bewegung setzende Informationswelle auf das Globale, Wesentliche zu reduzieren.

Türkis: Das Mem des Ganzheitlichen, des Holon

Richtet sich an einer globalen Ordnung aus, die befreit ist von menschlich gesetzten Regeln; vereint
die geistige Dimension mit mentalen Fähigkeiten und konzentriert sich auf das Wohl aller lebenden Wesen und aller natürlichen Systeme; sieht das Universum als ein ästhetisches-elegantes-ausgewogenes-wissendes-verwobenes Feld; das Denken ist holistisch-global, evolutionär und intuitiv; fokussiert auf das globale Überleben, nicht auf das Überleben des Einzelnen oder
einer speziellen sozialen Entität. Türkis findet sich in der Zusammenarbeit von Menschen, die sich mit Aspekten der über die aktuelle Menschheitsgeneration weit hinausgehenden Fragestellungen befassen und einen Spiritual-Think-Tank begründen.

Memetik – das gelbe Mem

Unter dem Stichwort ‚Graves‘ finden Sie in dieser KrisenPraxis Grundlageninformationen, die Ihnen das Verständnis dieses Beitrages erleichtern.

Übergang von Grün zu Gelb: Wird die Begeisterung für Multiperspektivität und soziale Gleichheit überdehnt, zeigt sich mit Gelb eine Bewusstheit höherer Ordnung, der es gelingt, das angestrengte ‚Für-etwas-Korrektiv-sein-Müssen’ zugunsten einer leichtgängigen Handhabung von Komplexität zu wandeln.

Gelb: Das Mem des Lernens, des Systemischen, des Geistigen

Fokussiert auf breite Funktionalität, profunde Kompetenz, weitreichende Flexibilität, lebendiges Wachstum; ist in der Lage, mit Ambivalenzen umzugehen und weiß um die Permanenz der Veränderung; lernt beständig, selbstgesteuert und aus allen Quellen; vermag Freiheit und Verantwortlichkeit so zu leben, dass das Eigene ohne Schädigung des Anderen vollzogen wird;
besitzt ein liebevolles Menschen- und ein realistisches Weltbild; das Denken ist systemisch, perspektivisch und erzeugt systemische Fragestellungen; das Geistige [spezifisch Menschliche] ist dem Psychophysischen übergeordnet – Gelb ist ein ‚ICH’-Mem, integriert hierarchische und nichthierarchische Strukturen und verschiedenste Lern- und Arbeitsformen; nutzt die pragmatische Erkenntnis, dass ‚Systeme immer mithelfen’; orientiert sich an dem, was naheliegend und notwendig
ist; befähigt zu mehr Verantwortungsübernahme. Gelb findet sich in hochentwickelten Netzwerken, Projekten mit einem Höchstmaß an Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit, temporären Organisationsformen, in Sinnsystemen.

Gaben: Kreativität, Autonomie, Multiperspektivität, Perspektivenwechsel
Risiko: Arroganz, Unnahbarkeit

Rückschau von Gelb zu Grün: Hat Gelb seine Fähigkeit zur Vernetzung gekoppelt mit den guten Kräften des Grün, so entsteht eine günstige Symbiose aus Wissensgesellschaft und Wertegemeinschaft.

[wird fortgesetzt]

Memetik – das grüne Mem

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Übergang von Orange zu Grün: Wird die Leistungs- und Wettbewerbsorientierung überdehnt, zeigt sich mit Grün ein Korrektiv, das auf die Verantwortung für das Große und Ganze im weltzentrischen Verständnis verweist. Dazu dienen auch Initiativen, die es den Menschen ermöglichen, den Anschluss an die Wissens-und Erfahrungsfelder unter Wahrung ihrer individuellen Kraft und Würde gestalten zu können.

Grün: Das Mem der Harmonie, der Kooperation, der Akzeptanz

Es strebt nach gesellschaftlicher Entwicklung, Teilhabe, Wertegemeinschaften; erforscht das eigene Innere im Kontext der Empathie mit anderen; schätzt Beziehungen und Wissenstransfer; betont den Willen zur Konsensbildung; atmosphärische Intelligenz, Gespür und friedvolle Weltoffenheit sind wichtig. Statt Stärken-Schwächen-Polarität gilt die Vision des vielfältigen Menschen; das Denken ist pluralistisch, vernetzt, nichtlinear, sozial und auf gemeinsames Handeln ausgerichtet. Das Menschenbezogene ist dem Individuellen übergeordnet – Grün ist ein ‚WIR’-Mem, es findet sich in Konzepten des Unternehmensbürgertums, in Netzwerken mit Nachhaltigkeitsanspruch, in Menschenrechts-bewegungen, in multiperspektivischen hierarchiefreien Hochleistungsteams.

Gabe: Sensibilität, Lebensorientierung, Weltoffenheit, Wertschätzung, Integration
Risiko: Entscheidungsunfähigkeit, ideologische Anti-Ideologie, Naivität, Ziellosigkeit

Rückschau von Grün zu Orange: Hat Grün seine ‚Klagen über die Welt’ im Griff und gekoppelt mit den guten Kräften des Orange, so entsteht eine günstige Symbiose aus Klugheit und Innovationsfreude.

[wird fortgesetzt]

Memetik – das orange Mem

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Übergang von Blau zu Orange: Alle Meme bis hin zu Blau gelten als ethnozentrisch und konventionell – Orange löst dies mit einer weltzentrischen und postkonventionellen Ausrichtung ab.

Orange: Das Mem der Leistung, des Erfolgs strebt nach Freiheit, Selbstständigkeit und Erfahrung

Es will gut und materiell wohlhabend leben; achtet auf Fortschrittsoptionen und mag den Wettbewerb, die Wissenschaft, das neue Lernen; will Karriere machen, Anerkennung erhalten und die eigenen Chancen nutzen; das Denken ist hypothetisch-deduktiv, objektiv, wissenschaftlich; vertraut auf sein Wissen und die eigenen Fähigkeiten; bedient sich aller Ressourcen, um den Erfolg zu sichern; informiert sich kontinuierlich, um ‚up to date’ zu sein. Die Individualität ist der  Organisation übergeordnet – Orange ist ein ‚ICH’-Mem, es findet sich im freien Unternehmertum, in Wissenschaft, Börse, höheren Schulen und in körperschaftlich organisierten Institutionen.

Gabe: Selbstbewusstsein, Optimismus, Planungsstärke, Zielstrebigkeit
Risiko: Manipulation der Ressourcen, Fortschrittshörigkeit, Solidaritätsverlust, Materialismus

Rückschau von Orange zu Blau: Hat Orange seine individualistische Freiheit gekoppelt mit den guten Kräften des Blau, so entsteht eine günstige Symbiose aus Innovation und Bewahrung.

[wird fortgesetzt]

Memetik – das blaue Mem

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Übergang von Rot zu Blau: Bei zu stark und herrisch gewordenen Individuen gilt es zum Erhalt des Gemeinwesens, deren Willkür einzudämmen. Dazu dienen Initiativen, die dem starken Einzelnen große, weltliche oder religiöse Organisationen entgegenstellen.

Blau: Das Mem der Ordnung, der Wahrheit, der Rechte

Es strebt nach Regeln und Stabilität; achtet auf Gerechtigkeit und Gewissenhaftigkeit; das Denken ist konservativ, ‚prinzipiell’, status-orientiert; steht ein für das, was ‚gut’ und ‚richtig’ ist; hält sich an Gesetze, Regeln, Hierarchien und verhält sich diszipliniert; Komplexität und Veränderung werden mit Ordnungssystemen adressiert; zeigt Loyalität für die Themen, die er zu seinen macht, auch zu Bereichen des Glaubens, der Tradition oder zu Organisation. Die Organisation ist dem Einzelnen übergeordnet – Blau ist ein ‚WIR’-Mem, es findet sich in Bürokratien, Patriarchaten, Kadern,  Pfadfindergemeinschaften, aber auch in totalitären Systemen, in Organisationen mit spezifischen Kodizes, in der Grundschule.

Gabe: Geduld, Loyalität, Klarheit
Risiko: Starrheit, Ideologie, Fundamentalismus, Zwanghaftigkeit

Rückschau von Blau zu Rot: Hat Blau seine ‚Regelkunst’ unter Kontrolle und berücksichtigt es die guten Kräfte des Rot, so entsteht eine günstige Symbiose aus Strukturqualität und Leitungsmacht.

[wird fortgesetzt]

Memetik – das rote Mem

Unter dem Stichwort ‚Graves‘ finden Sie in dieser KrisenPraxis Grundlageninformationen, die Ihnen das Verständnis dieses Beitrages erleichtern.

Übergang von Purpur zu Rot: Menschen machen die Erfahrung, dass sich auch die Seniorität irren kann, nicht alles weiß und kann; verfügt ein Individuum in diesem Kontext über eigene Stärken und Kompetenzen, nutzt es sie zur eigenen Positionierung und wird entweder aus dem System isoliert oder steigt in die Macht auf.

Rot: Das Mem der Macht, der Impulsivität, des Kampfes strebt nach Ehre, Respekt, Herrschaft und Ansehen; vermeidet es, von anderen gedemütigt oder gezwungen zu werden; das Denken ist gegenwartsbezogen, konkret, ego-zentriert; interessiert sich nicht für mögliche Konsequenzen, sondern nur für das Handeln; vertraut sich voll und ganz; das Individuum ist der Gruppe übergeordnet – Rot ist ein sogenanntes ‚ICH’-Mem, es findet sich bei Kindern im rebellischen Trotzalter, bei heldenhaften Machern, im Milieu der Gewalt, Systemen mit autokratischen Führern.

Gaben: Selbstvertrauen, Kraft und Charisma
Risiko: Egoismus, Hochmut und Gewaltsamkeit

Rückschau von Rot zu Purpur: Hat Rot seine Dominanz reguliert und berücksichtigt es die guten Kräfte von Purpur, so entsteht eine günstige Symbiose aus Autorität und Akzeptanz.

[wird fortgesetzt]

Memetik – das beige und das purpur Mem

Unter dem Stichwort ‚Graves‘ finden Sie in dieser KrisenPraxis Grundlageninformationen, die Ihnen das Verständnis dieses Beitrages erleichtern.

Beige: Das Mem des grundlegenden Überlebens

Nahrung, Wasser, Wärme, Sex und Sicherheit haben Vorrang. Gewohnheiten und Instinkte werden zum bloßen Überleben verwendet. Eine Ich-Identität ist in diesem Mem nicht auszumachen, der Umgang mit den Gegebenheiten erscheint primitiv, vegetierend, animalistisch.

Gabe: Überlebenswille
Risiko: ‚Untergang’

Übergang von Beige zu Purpur: Bei sich massiv selbst- oder andere gefährdenden Verhaltens- und
Handlungsweisen bewirkt das Ergreifen einer schützenden Hand die Re-Integration in eine soziale
Hilfsgemeinschaft.

Purpur: Das Mem der Gruppe, der Ahnen, der Familie, der Sitten

Es sucht Geborgenheit und Sicherheit [z.B. durch starke Familienbindungen, Riten, Naturbezogenheit]; das Denken ist animistisch, schamanistisch und mythisch; die Gruppe sorgt sich um ihr Überleben und Wohlbefinden; wichtig sind Geschlechterrolle, Sexualität und Verwandtschaft; ethnisch homogene Gruppen; hohe Loyalität gegenüber den ‚Ältesten und Senioren’ und der ‚Sippe’; das Individuum ist der Gruppe untergeordnet
– Purpur ist ein sog. ‚WIR’-Mem, es findet sich in ‚verschworenen Gemeinschaften’, da wo ‚Blut dicker als Wasser’ ist, in Seilschaften, auch im Kindergarten.

Gaben: Sensibilität, Solidarität, Opferbereitschaft
Risiko: Unterwürfigkeit, Aberglaube, blinder Gehorsam

[wird fortgesetzt]

Bewusstheit und Memetik – ein Praxistransfer aus dem sinnzentrierten Coaching

Karin H: „Meine Situation ist eskaliert, als es in unserem Unternehmen jüngst vier Betriebsversammlungen gab, die sich im Nachhinein als kaskadisch inszenierte Veranstaltungen entpuppten. Eine erste Gruppe von Mitarbeitern wurde über anstehende Veränderungen informiert und für ihre bisherigen Leistungen anerkannt und mit pompösem Tamtam motiviert. In der zweiten Gruppe wurden die Mitarbeiter mit der Botschaft konfrontiert, von ihnen würde wohl künftig noch mehr Leistung erwartet werden, in der dritten Gruppe wurden die anstehenden Veränderungen mit einem Unterton geschildert, der nahelegte, sich als Mitarbeiter den Verbleib in unserem Unternehmen genau zu überlegen. Die vierte und letzte Gruppe wurde schließlich darüber in Kenntnis gesetzt, dass man aufgrund der Situation zeitnah Gespräche zum Ausscheiden aus dem Unternehmen zu führen gedenke.

Da jeder Mitarbeiter durch die Einladungen wusste, wer in welcher Versammlung war, und es erst durch dieses Vorgehen für Mitarbeiter offenkundig wurde, welche Vorgesetzten – und manchmal auch der eigene – auf die Abschussliste gesetzt wurden und umgekehrt, war nach dieser Vorstandsaktion natürlich Katastrophenstimmung angesagt. Meine persönliche Verzweiflung ist nun, dass ich dieses Vorgehen als zutiefst respektlos und ungehörig empfinde, zumal ich und einige meiner Mitarbeiter in die dritte Gruppe sortiert wurden.

Ich bin seit 22 Jahren im Unternehmen beschäftigt, führe seit vier Jahren gut 20 Mitarbeiter, habe in den vergangenen Jahren stets die vereinbarten Ziele erfüllt oder übererfüllt und kann auf eine statt-liche Reihe erfolgreicher Projekte zurückblicken. Mein Verhältnis zu meinem unmittelbaren Vorgesetzten ist gut, jedoch hat sich die – zum Teil mit ehemaligen Offizieren der Bundeswehr – neu besetzte Vorstandsebene aus meiner Sicht von Anbeginn ihrer Zusammenarbeit nur das Ziel gesetzt, einen harten Cut zu machen und Personal freizusetzen. …
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Bewusstheit und Memetik – 2

Mit seinem Modell der Meme beschreibt Clare Graves menschliche Denkweisen, deren Unter-schiedlichkeit sich trotz individuell-biografischer Lebensumstände und -geschichten nicht zufällig formt. Vielmehr führen für Graves spürbare Veränderungen, zum Beispiel Krisen, sukzessive zu einer Anpassung der Denkweisen und Werthaltungen. In seiner ‚Emergent Cyclic Levels of Existence Theory’ [eclet] stellt Graves die These auf, dass Menschen im Zusammenspiel externer Umfeldbedingungen und internem neuronalen System durch Stimuli und ‚Einsicht’ neue autopoietische bio-psycho-soziale Aktionssysteme entwickeln, um mit ihnen eine entstandene Krise zu verstehen und zu ihrer Bewältigung erforderliche Entwicklungsschritte einleiten zu können. Die Aktionssysteme ihrerseits stehen unmittelbar in Bezug zur individuellen und kulturellen Entwicklung des einzelnen Menschen.

Graves Modell der Ebenen der menschlichen Existenz griffen Don Beck und Christopher Cowan [Autoren des Buches: Spiral Dynamics] auf und koppelten es mit dem Konzept der Meme des britischen Biologen Richard Dawkins, das seinerseits durch den Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi erweitert wurde. Für ihn wird ein Mem dann geboren, „wenn das menschliche Nervensystem auf eine Erfahrung reagiert”.

Ein ‚Dawkinsches’ Mem hat zum Zweck, mittels Kommunikation ein ‚Backrezept’ zur Reproduktion eines Gedankens von einer Generation an die nächste weiterzureichen. So wie sich aber Rezepturen über die Zeit verändern, so passen Menschen zum Beispiel ihre Verhaltensmuster oder Überzeugungen an die Gegebenheiten der Gegenwart an und entwickeln so – analog der Entwicklung der Gene und der mit ihnen verbundenen biochemischen DNA – ihr Meme-System, ihre psychologische DNA.

Nach Beck und Cowan verfügen Meme über fünf zentrale Eigenschaften:
1. Sie bringen die Bewusstheit zum Ausdruck, mit der menschliches Verhalten bestimmt wird.
2. Sie beeinflussen alle Lebensentscheidungen.
3. Sie können situativ verbessernd oder verschlechternd wirken, mithin passend oder unpassend
für spezifische Kontexte sein.
4. Sie beschreiben menschliche Denkweisen.
5. Sie können sich unter veränderten Lebensbedingungen verstärken oder abschwächen.

Das individuelle Meme-Set kann verstanden werden als ein sich im Leben dynamisch entfaltendes Bündel an Denkformen, mit dem ein Mensch in einer aktuellen Situation ‚so oder so’ über den ihm vorliegenden Kontext denken kann und hierauf sein bewusstes Verhalten begründet.

Rücke ich das Gedankengut von Graves, das im Modell der ‚Spiral Dynamics’ von Beck und Cowan heute breites Interesse findet, stärker in den Krisenbezug, dann stelle ich in unserer Therapie- und Coaching-Praxis bislang drei wesentliche Zugangswege zum ‚Bewusstheits-Diskurs’ mit Klienten fest:

1. Der Klient hat die Einsicht, dass er in Nutzung eines bestimmten Mems bislang versucht hat, seiner Krise Herr zu werden, und erkennt, dass ein anderes, ihm auch präsentes Mem womöglich angemessenere Denkweisen im Umgang mit der Situation ermöglichen würde.

2. Wie 1., das Mem, das dem Klienten dienlich wäre, steht ihm jedoch noch nicht zur Verfügung und ruft dazu auf, in einem Lernprozess entwickelt zu werden.

3. Der Klient ist ambivalent in der Nutzung ihm vergleichbar gut verfügbarer Meme und entwickelt so durch eine mentale Blockade im Krisenbewältigungsprozess eine Selbstunsicherheit. Überdies ist
zu beachten, dass die Koexistenz mehrerer ausgeprägter Meme im Krisenkontext nicht gleichgesetzt werden kann mit einem ‚besseren’ Weg der Bewältigung. Vielmehr gilt es, für die Lösung der Krise das ‚passendste’ Meme-Set, die angemessene Bewusstheit, zu entwickeln.