Viktor Frankls Sinn-Lehre erlebt 2026 ein Comeback …

… schreibt boerse-global.de

Führende Gesundheitsorganisationen stellen den Aspekt der Sinnfindung ins Zentrum ihrer Prognosen im Kontext der Weiterentwicklung von Arbeit. Die Sinntheorie Viktor Frankls wird dabei als notwendiges Werkzeug für den Umgang mit einer hyper-technologisierte Welt neu entdeckt.

Sinn statt ständiger Produktivität

Burnout klassifizieren Trendforscher heute zunehmend als systemisches Gesundheitsproblem. Ihm muss präventiv durch Sinnfindung begegnet werden – nicht durch besseres Zeitmanagement oder Selbstoptimierung. Viele Unternehmen suchen daher nach intelligenteren Gegenmaßnahmen zu dieser Fehlentwicklung.

KI verschärft die Frage nach dem “Wozu?”

Ein wesentlicher Treiber für Frankls Comeback ist die fortschreitende Integration Künstlicher Intelligenz. Da KI immer mehr und schneller Routineaufgaben übernimmt, entsteht bei vielen Menschen ein Vakuum der Selbstwirksamkeit. Es droht eine existenzielle Leere.

Sinn wird zunehmend zu einer neuen ‚Währung‘

Hinter der Entwicklung steht eine Reaktion auf die “Polykrise” der letzten Jahre. Nach globaler Instabilität suchen Menschen und Organisationen nach robusteren Ankern als dem rein materiellem Erfolg. Die Möglichkeit, Werte zu verwirklichen, wird zum Wettbewerbsvorteil bei der Mitarbeiter-gewinnung und -bindung. Frankls Sinnlehre, in der es genau darum geht – um Sinnfindung durch Werteverwirklichung – wird damit zum Ausgangspunkt einer neuen Unternehmenskulturentwicklung, als harter Faktor der Gesundheitsökonomie und des Personalmanagements.

Spannend, dass diese Erkenntnisse nun auch die Börsenwelt erreicht hat.