Kurzbesuch im Haus von Viktor Frankl in Wien

Bei Viktor Frankl in Wien ist viel Spannendes los. Wir waren zu Besuch in der Mariannengasse und freuen uns schon darauf, wenn auch Frankls ehemalige Privatwohnung bald zu einem neuen Teil des Museums werden wird. Die Vorbereitungen werden zurzeit getroffen mit dem Projekt der Frankl Sammlungen.

 

 

 

Und ein weiteres Projekt begrüßen wir sehr, auch wenn wir selbst mit unseren Konzepten zur zukunftsgerichteten, Individuellen Krisenprävention auf der Basis Franklschen Gedankenguts einen anderen Schwerpunkt legen, als es im Projekt LogoLog beschrieben ist: „Die Digitalisierung der vom Wiener Psychiater und Neurologen Viktor Frankl entwickelten Logotherapie bildet die Basis für LogoLog – eine innovative App als täglicher Begleiter zur Resilienzstärkung. Technisch nutzt LogoLog innovative künstliche Intelligenz gefüttert mit dem logotherapeutischen Menschenbild, welches bei Stärkung der individuellen Resilienz und der Suche nach der Sinndefinition im Leben unterstützt.

Die App interagiert mit dem/der Nutzer:in und kombiniert individuelle Eingaben via Chatbot und persönliche Biosignaldaten (z.B. Rückschlüsse auf Stress) um eine sinnvolle, resilienzfördernde und möglichst natürliche Interaktion zwischen Mensch und App zu ermöglichen. LogoLog greift ein hochrelevantes gesellschaftliches Thema auf, nutzt dabei Ansätze, die in Wien bereits vor fast 100 Jahren entwickelt wurden und kombiniert diese mit modernster Technologie. Dadurch werden komplett neue Wege beschritten, um psychisches und emotionales Wohlergehen sowie Resilienz ganzheitlich durch Interaktion mit LogoLog zu fördern.“

Wir wünschen für die Realisierung dieser Projekte viel Freude und Geduld auf allen technologischen Wegen. Und wir bedanken uns für die Führung durch das Haus und die Ausstellung – und die Erinnerung an seine zehn Thesen zur Person.