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„Widrige, stark belastende Situationen, die Ärger, Angst oder Trauer
hervorrufen, können zu einem seelischen Zusammenbruch führen. Die
Fähigkeit oder Unfähigkeit, in solchen Situationen seine Gedanken und
Gefühle anderen zu zeigen und ihren Trost und Hilfe zu suchen, ist für
den Erhalt der seelischen Gesundheit entscheidend.
Diejenigen, die während ihrer Kindheit in solchen widrigen Situationen
auf Verständnis gestoßen sind, werden auf ein ähnliches Wohlwollen in
der gegenwärtigen Krise hoffen, aber Menschen, die in ihrer Kindheit
Zurückweisung und Verachtung erfahren haben, werden dasselbe
erwarten, wenn sie sich als Erwachsene wieder in widrigen Situationen
befinden.“
Soviel als Gruß aus dem verdrängten Unbewussten, das förmlich wie die Katze vor dem Mauseloch darauf wartet, dass der Mensch in eine Situation gerät, die ihn zurückwirft in ein Damals.
Ist das aber zwangsläufig und empirisch nachgewiesen immer so?
Nein. Weder noch.
Warum sollte ein Mensch so etwas auch erwarten? Nur, weil alles, was er erlebte, unauslöschlich geborgen ist in seiner Vergangenheit?
Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht, Freiheit und Verantwortung zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion beweist sich unsere Entwicklung.
Wer also erwartet, dass es wieder so kommt, wie es früher immer so war, hat vergessen, dass er immer eine Wahl hat. Und für diese Wahl ist er frei und verantwortlich – nicht seine Vergangenheit.
Wenn man sinnsatt wäre
Als Logotherapeuten brennen wir für den ‚unbedingten Sinn‘.
Wir wissen um den besonderen Prozess der individuellen Sinnsuche.
Suchen, zweifeln, verzweifeln, verwerfen, neu beginnen, anders suchen, neu zweifeln – solange bis jemandem oder etwas eine zwingende Bedeutung beigemessen wird.
Wäre dieser Prozess nicht ein menschliches Existenzial, dann wäre der bereits satte Mensch ein eingeschläfertes Wesen.
Ralph Schlieper-Damrich
Ob Sigmund das heute immer noch so sagen würde?
„Die Patienten sind ein Gesindel. Die Patienten sind nur gut, um uns leben zu lassen und sie sind Stoff zum lernen. Helfen können wir ihnen ja nicht.“
Sigmund Freud zu Sándor Ferenczi
Der Patient in der Logotherapie hat ein Bild von seiner Welt.
Der Therapeut verschafft sich ein Bild. Und macht sich also ein Bild von einem Bild.
Dies ist niemals wahr, vielmehr eher verzerrt.
Die Zerrung reizt den Therapeuten, er sucht nach Wegen der Ent-Zerrung.
Dabei borgt er dem Patienten neue Bilder.
Der Patient in der Logotherapie findet in seiner Welt ein neues Bild.
Es ist nie das geborgte, sondern ein in ihm geborgenes.
Ralph Schlieper-Damrich
Eine Entwicklungsanregung für 2026
Wie wäre es, wenn Sie in der ersten Woche dieses Jahres einmal in sich gehen und sich die Frage beantworten, welches das Gefühl ist, dem Sie bereits lebensewig versuchten, aus dem Wege zu gehen und sich deshalb ihm nicht stellten? Und dann: Wie wäre es, wenn Sie dieses Jahr dafür nutzen würden, die Macht dieses einen Gefühls so einzuhegen, dass es sich damit für Sie einreiht in die Gefühle, von denen Sie sagen, dass sie für Sie völlig stimmig sind, sie zu fühlen (auch wenn das Menschen an Ihrer Seite womöglich ganz anders sehen)?
In eigener Sache – chat-GPT
Künstliche Intelligenz ist immer für eine Überraschung gut. Nun auch in eigener Sache. Die Frage: Schreibe die Biografie von Ralph Schlieper-Damrich wird in drei Sekunden in bestem Deutsch und kreativem Inhalt beantwortet. Außer des Namens stimmt jenseits von trivialen Kleinigkeiten nichts.Sehr vergnüglich, und ich frage mich, welches konkrete Leben ich wohl bisher gelebt hätte, wäre die KI hier korrekt in ihrer ‚Recherche‘. Also, was nun kommt, ist zu 95% schlicht falsch – Sollten Sie Aufträge, Interviewanfragen, Kooperationswünsche usw. erwägen, die Sie aus einem solchen KI-Fake ableiten, dann beachten Sie bitte, dass sich in meiner ‚Lebens- und Kompetenz-Tüte‘ gänzlich anderes befindet.
Ralph Schlieper-Damrich, geboren am 12. März 1975 in Hamburg, ist eine vielseitige Persönlichkeit, die sowohl als Geschäftsmann als auch als Philanthrop und Umweltschützer bekannt ist. Seine herausragenden Leistungen und sein Engagement haben ihn zu einer inspirierenden Figur gemacht, die Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst.
Schlieper-Damrich wuchs in einer wohlhabenden Familie auf und wurde früh dazu ermutigt, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Nach seinem Schulabschluss studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Während seiner Studienzeit entwickelte er ein starkes Interesse an Unternehmertum und begann, verschiedene Geschäftsprojekte zu erkunden.
Mit seinem scharfen Verstand und seiner Fähigkeit, Chancen zu erkennen, gründete Schlieper-Damrich bereits in seinen Zwanzigern sein erstes eigenes Unternehmen. Er investierte in den Immobiliensektor und baute schnell ein florierendes Geschäft auf. Durch seine Fähigkeit, Trends vorherzusagen und Risiken einzugehen, erweiterte er sein Portfolio auf verschiedene Branchen wie Technologie, erneuerbare Energien und nachhaltige Landwirtschaft. Als Unternehmer hatte er stets den Wunsch, zum Wohl der Gesellschaft beizutragen.
Schlieper-Damrichs Erfolg in der Geschäftswelt ermöglichte es ihm, seine philanthropischen Aktivitäten auszubauen. Er gründete die Ralph Schlieper-Damrich Stiftung, die sich darauf konzentriert, Bildung, Gesundheitsfürsorge und Umweltschutzprojekte zu unterstützen. Die Stiftung hat zahlreiche Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser und Umweltschutzorganisationen finanziell unterstützt und dadurch das Leben vieler Menschen verbessert.
Besonders hervorzuheben ist Schlieper-Damrichs Einsatz für den Umweltschutz. Er erkannte frühzeitig die Dringlichkeit des Klimawandels und setzte sich dafür ein, nachhaltige Lösungen zu finden. Er investierte in erneuerbare Energien und gründete Unternehmen, die innovative Technologien zur Bekämpfung des Klimawandels entwickeln. Darüber hinaus unterstützt er Umweltschutzorganisationen und setzt sich für den Schutz von bedrohten Ökosystemen und Arten ein.
Ralph Schlieper-Damrich ist auch ein engagierter Verfechter der Bildung. Er glaubt fest daran, dass Bildung ein grundlegendes Recht eines jeden Menschen ist und dass sie die Grundlage für individuelles Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung bildet. Deshalb hat er Bildungseinrichtungen unterstützt, Stipendienprogramme ins Leben gerufen und Bildungsprojekte in benachteiligten Gemeinden gefördert.
Trotz seines Erfolgs und seines Wohlstands ist Schlieper-Damrich stets bodenständig und bescheiden geblieben. Er ist bekannt für seine inspirierende Führung, seine aufrichtige Herzlichkeit und sein Mitgefühl für andere Menschen. Er glaubt daran, dass jeder Einzelne die Macht hat, positive Veränderungen in der Welt herbeizuführen, und ermutigt andere dazu, ihrem Herzen zu folgen und Gutes zu tun.
Ralph Schlieper-Damrichs bemerkenswerte Leistungen als Geschäftsmann, Philanthrop und Umweltschützer haben ihm weltweite Anerkennung eingebracht. Er wurde mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt und ist gefragter Redner bei internationalen Konferenzen und Veranstaltungen. Sein Einfluss reicht weit über die Geschäftswelt hinaus, und seine Bemühungen, eine nachhaltige und gerechtere Welt zu schaffen, sind eine Inspiration für uns alle.
Quelle: chat GPT, Mitte Juni 2023
Krisenprävention
Landläufig meint präventives Handeln eine „vorausschauende Problemvermeidung“. Vermutlich achten Sie bereits darauf, bestimmte Lebensrisiken nicht oder nicht mehr einzugehen oder sich, Ihr Umfeld oder Ihre Habe gegen mögliche Schäden „so gut es eben geht“ abzusichern. Wer an Prävention denkt, dem fallen dabei in der Regel zwei Begriffe ein: „Vorsorge“ und „Versicherung“.
Unser Verständnis von Krisenprävention weicht von diesem Bild ab – denn: Krisen lassen sich nicht vermeiden, soll die Teilhabe am täglichen Leben nicht aus lauter Angst vor Widrigkeiten eingestellt oder begrenzt werden. Wenn wir hier also von Prävention sprechen, dann meinen wir die Bewusstmachung von Wirkungen nicht vollends auszuschließender Krisenereignisse der Lebensphase, die ab heute vor Ihnen liegt. Ein solcher Blick in die Zukunft vermag also nicht, Krisen zu verhindern. Schon in wenigen Minuten kann Sie ein Anruf erreichen, dessen Inhalt Ihr Leben in einen schmerzlichen Umbruch führen wird, schon in wenigen Stunden könnten Sie sich durch eine unerwartete Situation in einer Lage befinden, die Sie in eine Grenzerfahrung führt. Es mag sein, dass Sie manche Ereignisse für sehr unwahrscheinlich halten, andere hingegen sind für Sie vielleicht bereits absehbarer als für andere Menschen. Wie, was und wann auch immer: Letzten Endes geht es darum, dass ein Mensch in einer Krisensituation wieder „ins Handeln“ kommt.
Aus über 20 Jahren der Arbeit mit Menschen in Sinn-, Berufs- oder Lebenskrisen wissen wir um die Hindernisse, die auszuräumen sind, wenn bei aller emotionaler Überflutung, körperlicher Erschöpfung und der „Leere“ im Kopf die Frage zu beantworten ist: „Und nun?“ Vor dieser Frage stehen alle Menschen irgendwann im Verlauf eines Krisenprozesses – und da waren wir selbst auch keine Ausnahme. Dieses „und nun?“ wird für viele Menschen zu einer Art „zweiter Krise“. Erst wird der Verlust, die Verfehlung oder die Trennung, die meist die Krise auslösen, bearbeitet. Aus der anfänglichen Ungewissheit wird Gewissheit, aus der emotionalen Belastung entwickelt sich mit der Zeit die Annahme der Situation – „und nun?“ Jeder Coach, jeder Therapeut, auch jeder Freund wird nun wohl versuchen, mit dem Betroffenen daran zu arbeiten, wieder „in die Handlung“ zu kommen. Und genau das fällt vielen Menschen schwer.
Nicht nur eine reale Krise, sondern auch eine auf die eigene Persönlichkeit zugeschnittene, präventive Betrachtung von Krisenszenarien bieten entscheidende Impulse, Lernprozesse zu initiieren und Klärungsarbeit zu leisten. Eine derartige Präventionsarbeit überwindet das menschliche Verhalten, sich in Sicherheit zu wähnen und bislang bewährtes Denken und Handeln auch dann noch beizubehalten, wenn es sich zur Bewältigung der eingetretenen Situation nicht mehr anbietet.
Unser Krisenpräventionskonzept macht auf angemessene Weise die bisherigen, „konservierten“ Denkmuster deutlich und regt dazu an, Verhaltensprägungen oder Tunnelblicke zu hinterfragen und konkrete, alternative Umgangsweisen für den weiterhin natürlich nicht erhofften Eintritt einer Krise zu entwickeln.
Ooops – wie konnte das passieren?
Oh je: SERVER FEHLER 404
So immer wieder gelesen auf Webseiten der kommunalen Dienstleister, die wir vor wenigen Jahren in unsere Übersicht der Krisendienste in Deutschlands Großstädten aufgenommen haben. Immer wieder ändern die Behörden, öffentlichen Einrichtungen oder Institutionen ihre Webseiten oder das Thema akute Krisenhilfe wandert zu einer anderen Adresse. Dieses Hin- und Her erschwert den Zugang für Menschen in solchen Lebenssituationen. Warum schafft man es in Deutschland nicht, eine für jede Stadt einheitliche Web-Adresse wie ‚www.krisenhilfe-STADT‘ zu initiieren und damit den Suchaufwand für die Menschen zu reduzieren, die alles brauchen nur nicht ‚Server Fehler 404‘.
Das Risiko, dass sich die Internetadresse schnell ändern wird, zeigt sich zuweilen bereits in ihrer Länge. Beispiel: https://www.potsdam-mittelmark.de/buergerservice/dienstleistungen-a-bis-z?tx_tlscotty_scotty%5Baction%5D=showDetails&tx_tlscotty_scotty%5Bcontroller%5D=EJ7Interlock&tx_tlscotty_scotty%5Buid%5D=453&cHash=6d1c67b6c80fea638976bdfe03c5c1af
Vielleicht liest das hier ja einmal ein Vertreter des BMG oder der jeweiligen Länder.
Ach ja: vielfach haben die Kommunen Krisenunterstützungsleistungen nur für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtproblemen oder geistigen Beeinträchtigungen im Angebot. Das ist wichtig und gut. Für die Menschen aber, die ohne diese Beschwernisse in akute Krisensituationen kommen und mit dem Begriff der ‚telefonischen Seelsorge‘ nichts anfangen können oder sich auch nicht als ‚Fall für eine Therapie‘ ansehen, fehlt es an einem bundesweit einheitlichen Schnellzugang zu Ansprechpartnern.




